Ökumene Allgemein

Ökumenischer Gottesdienst im 22. Bezirk

Der diesmal auf Einladung von Bischof Gabriel am 24. Jänner in der Kathedrale der Koptischen Kirche stattfand, hier ein paar Bilder…
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Die nächste „Ökumenische Maiandacht“ – die 22.! – ist am 16. Mai 2018 geplant.
Wieder um 19.00h in St Georg Kagran.

Erich Leitenberger: Die Kirchen kommen einander umso näher, je mehr sie sich Jesus Christus nähern

Kardinal Schönborn würdigt beim traditionellen Ökumenischen Empfang in Wien positive Signale – Ehrenmitgliedschaft der Stiftung „Pro Oriente“ für Metropolit Arsenios und den koptischen Bischof Anba Gabriel

Ein eindrucksvolles Bild der Ökumene, das er 1991 bei seinem TV-Antrittsinterview als Wiener Weihbischof mit dem legendären „Anchorman“ Robert Hochner erstmals verwendet hatte, stellte Kardinal Christoph Schönborn am Mittwochabend an den Beginn des traditionellen Ökumenischen Empfangs im Erzbischöflichen Palais: Die christliche Ökumene als Rad mit Jesus Christus als Nabe und den Konfessionen als Speichen, die einander umso näher kommen, je mehr sie sich der Nabe nähern. Im Rückblick auf das Jahr 2017 nannte der Wiener Erzbischof zwei positive ökumenische Großereignisse: Das 500-Jahr-Gedenken der Reformation, ein „gesegnetes Jahr, das uns gelehrt hat, den Auftrag Jesu neu zu sehen und ihn gemeinsam zu leben“ und das 50-Jahr-Gedenken des Aufbruchs der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche, bei dem Papst Franziskus deutlich gemacht habe, dass man die Mühe der theologischen Ökumene weiterführen müsse, historische Kirchen und Freikirchen aber vor allem vor der Aufgabe stehen, gemeinsam voranzugehen. Positive Signale bedeuteten aber auch die spirituelle und missionarische Erneuerung in den Kirchen, die sehr lebendige „christliche Immigration“ (mehr als die Hälfte der Immigranten in Österreich sind Christen) und das „singuläre ökumenische Projekt“ der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule (KPH) Wien-Krems, an der die Ausbildung der Religionslehrkräfte für den Pflichtschulbereich von den verschiedenen Kirchen gemeinsam getragen wird, so der Wiener Erzbischof. Wörtlich meinte Kardinal Schönborn: „Es hilft auch meinem Kleinglauben, zu sehen, dass Christus wirklich am Werk ist“. mehr…

Schönborn würdigt "lebendige christliche Immigration"

IMG_0128_600Die zigtausenden Kirchenaustritte, die die katholische Kirche jedes Jahr zu verzeichnen hat, seien "sehr schmerzlich". Umso bewegender sei es aber zu sehen,"dass der Herr uns beschenkt mit einer sehr lebendigen christlichen Immigration". Das hat Kardinal Christoph Schönborn in seiner Ansprache beim traditionellen Ökumenischen Empfang am Mittwochabend im Wiener Erzbischöflichen Palais betont. Der Wiener Erzbischof sprach damit vor allem die vielen Gläubigen der orthodoxen und orientalischen Kirchen an, die in Österreich Fuß gefasst haben. Dazu kämen noch die zahlreichen Freikirchen im Land, die auch einen starken Zuwachs verzeichnen würden. Schönborn sprach von "christlicher Erneuerung in vielfältigen Formen". Dies alles sei ein starkes Zeichen, "dass der Herr wirklich am Werk ist". mehr…

Ökumenische Ikonenweihe am Wiener Hauptbahnhof

-DSC_0169.JPGEin kleiner ökumenischer Meilenstein wurde am Mittwochnachmittag am Wiener Hauptbahnhof gesetzt. Der Wiener Weihbischof Franz Scharl und der orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis) nahmen gemeinsam die Weihe einer neuen Marienikone für die Kapelle ("Raum der Stille") am Bahnhof vor. An der liturgischen Feier nahmen außerdem Geistliche und Gläubige der orthodoxen, katholischen und griechisch-katholischen Kirche teil.

Die neue Ikone, die Maria als "Wegweiserin" zeigt, ist ein Grundtypus der Darstellung der Gottesmutter auf Ikonen. Maria wird als würdige Herrscherin gezeigt, die dem Volk ihren Sohn präsentiert. Jesus Christus ist dabei nicht kindlich dargestellt, sondern im Ausdruck ernst und erwachsen. Maria präsentiert freilich nicht nur ihren Sohn, sondern zeigt damit vor allem auch den Weg zu Christus auf, wie Metropolit Arsenios in seiner Ansprache unterstrich. Er hoffe sehr, so der Metropolit, dass viele Reisende mithilfe der Ikone ihren Weg zu Christus finden bzw. Christus ihr Reisebegleiter auf ihrem Lebensweg wird.

Martin Wiesauer, Leiter der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese Wien, die für die Kapelle am Hauptbahnhof verantwortlich zeichnet, teilte mit, dass 2017 mehr als 7.000 Menschen den "Raum der Stille" aufgesucht hätten. Die zwischen der U-Bahn-Station und einem Shoppingcenter errichtete Bahnhofskapelle misst 100 Quadratmeter und besteht seit Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs im Herbst 2014.

Die neue Marienikone "Smolenskaja" bzw. "Hodegetria" (Wegweiserin) wurde von der griechisch-katholischen Künstlerin Iryna Lyko Kolasa im Auftrag von Weihbischof Scharl geschaffen. Wie Scharl gegenüber "Kathpress" sagte, passe die prächtige orthodoxe Ikone ausgezeichnet zum sehr nüchtern gehaltenen Raum der Stille und stelle eine ausgezeichnete Ergänzung dar.

Metropolit Arsenios erklärte gegenüber "Kathpress", dass Ikonen eigentlich schon beim Malen ("Schreiben") von Gott geweiht werden. Die nun durchgeführte Weihe sei eigentlich nur mehr die Bestätigung dafür. Zum "Raum der Stille" meinte der Metropolit, es sei gut, dass es am Hauptbahnhof einen solchen Ort gibt, an dem Menschen auch beten können. Freilich: Eine orthodoxe Kirche oder Kapelle sehe doch recht anders aus.

Quelle: kathpress mehr…

Hennefeld: Kirchen müssen gegen Antisemitismus aufschreien

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Kirchen müssten jedem Rassismus entgegentreten und "aufschreien", wo Antisemitismus emporkommt: Das hat der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), Thomas Hennefeld, beim offiziellen Gottesdienst zum Abschluss der "Weltgebetswoche um die Einheit der Christen" am Donnerstagabend in Wien betont. "Jüdinnen und Juden in Österreich sollen wissen: sie sind nicht allein. Die Kirchen stehen an ihrer Seite." Wachsamkeit und Solidarität seien angesagt, "wenn unsere jüdischen Geschwister betroffen sind", sagte der Landessuperintendent der evangelisch-reformierten Kirche in seiner Predigt in der serbisch-orthodoxen Kirche Neulerchenfeld. mehr…

Antisemitismus

"Jedem gesellschaftlichen und persönlichen Antisemitismus entgegentreten": Diesen Grundsatz hat der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker seiner Stellungnahme anlässlich des Holocaust-Gedenkens am Donnerstag vorangestellt. Und auch Persönlichkeiten aus dem Bereich der katholischen Kirche haben sich in diesem Sinn geäußert. Der Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Martin Jäggle, warnte vor "Dammbrüchen" und stellte sich wie Bünker auf die Seite der Israelitischen Kultusgemeinde, die eine Teilnahme an der Parlamentsveranstaltung anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am Donnerstag im Palais Epstein absagte.

Der Wiener Diözesanbeauftragte für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Ferenc Simon, pochte auf die Verantwortung gerade von Christen, gegen jede Form von Judenfeindlichkeit aufzutreten. Kritik am "Fall Landbauer", ausgelöst durch antisemitische Texte im Liederbuch der schlagenden Burschenschaft "Germania", äußerten Männerorden-Vertreter P. Franz Helm und Berthold Brandstetter von der Katholische Aktion (KA) in Oberösterreich.

Die Stellungnahmen erfolgten im Vorfeld des UN-Gedenktages "International Holocaust Remembrance Day" am 27. Jänner, der Anlass für eine Gedenkveranstaltung auch in Österreich ist: Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka lud zu einem mit Zeitzeugengespräch und einer Podiumsdiskussion am Donnerstagnachmittag ins Palais Epstein, an der neben Staatssekretärin Karoline Edtstadler und Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museums Wien, auch Vertreter von Religionsgemeinschaften teilnehmen sollten. Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) nimmt an der Veranstaltung nicht teil; sie hatte bereits davor angekündigt, an keinen Gedenkveranstaltungen teilzunehmen, bei denen FPÖ-Minister anwesend sind - wegen des Gedankenguts deutschnationaler Burschenschafter und deren antisemitischen Tendenzen.
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Jäggle: Tag des Judentums

-asset-ff7d8cf0a5f447843f0eDas Alte Testament dient im gesellschaftlichen und kirchlichen Alltag zu oft als eine Art Negativfolie des Neuen Testamentes, ja es wird sogar ein Gegensatz zwischen dem Testament des Gesetzes und dem Testament der Liebe konstruiert, und als "alttestamentarisch" werden besondere Unmenschlichkeiten, Grausamkeiten und Grauslichkeiten bezeichnet.

Dabei sind das Gebot der Nächstenliebe und die Sorge um die Feinde im Alten Testament fest verankert, das Neue Testament erinnert daran. Und "Aug um Aug" war keine Strafformel, sondern eine Regelung für den zu leistenden Schadenersatz und das Schmerzensgeld, usw. Das negative Vorzeichen, mit dem das Alte Testament versehen ist, fördert, ja festigt die Ablehnung des Judentums. Zu bedenken, wie das Christentum mit seinem Antijudaismus die Shoa vorbreitet und ermöglicht hat, würde die Rede vom christlichen Europa mit jener Scham verbinden, die zur Reinigung des Gedächtnisses und zur Erneuerung christlichen Glaubens führt.

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Kompendium Ökumene auf Videos

"Kompendium Ökumene" von der Stiftung"Pro Oriente" beantwortet zentrale Ökumene- Fragen in fünf Minuten

21. ÖKUMENISCHE MAIANDACHT (31. MAI) EINE INITIATIVE, DIE KREISE ZIEHT

SegenEs war bereits die 21. Ökumenische Maiandacht, zu der Sr. Dr. Lili Fuchs am 31. Mai in die Römisch-Katholische Pfarre St. Georg-Kagran eingeladen hat. Unter dem Leitgedanken „Frau unter dem Kreuz“ ist es ihr erneut gelungen, Geistlichkeit und Laien zu dieser bereits traditionellen und sehr beliebten Feier zusammen zu bringen.

VertreterInnen aus elf verschiedenen Kirchen bzw. Gemeinden nahmen an einem Bußakt teil. Der Generalvikar der Griechisch-Orthodoxen Kirche P. Ioannis Nikolitsis psalmudierte einen Kreuzhymnus und die Syrisch-Orthodoxe Diakonin Yoland Rumi Aho sang das Vaterunser auf aramäisch. Die Predigt des Serbisch-Orthodoxen Bischof Andrej (Cilerdzic) erntete liturgischen Applaus. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Chor der Serbisch-Orthodoxen Kirche Wien und dem Chor der jungen Koptisch-Orthodoxen Diakone und Mädchen. Die von Sr. Lili hervorragend gestaltete Maiandacht war aus Sicht des PRO ORIENTE-Präsidenten Dr. Johann Marte auch ein sichtbares Zeichen der spirituellen Einheit der Kirche Jesu Christi und ein anschaulicher Beweis, wie uns das Gebet zusammenführen kann. Über Anregung von Mag. Pia de Simony (CSI) erbrachte eine Kollekte für eine Schule im Irak über € 1.700,-. Mit dem Lied „Schließ uns zusammen, Herr“ endete die Feier, die das ökumenische Herz vieler Teilnehmenden höher schlagen ließ.

Quelle:
http://www.pro-oriente.at/News/
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650 OFFENE GOTTESHÄUSER AM 9. JUNI IN DER "LANGEN NACHT DER KIRCHEN"

Glockengeläut kurz vor 18 Uhr eröffnet wie immer die österreichweite ökumenische Veranstaltung - Reformationsjubiläum ein besonderer Schwerpunkt 2017

Rund 650 Kirchen in ganz Österreich beteiligen sich heuer am 9. Juni an der "Langen Nacht der Kirchen". Dabei können die Besucher zwischen exakt 2.686 Programmpunkten wählen, wie die Veranstalter am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien bekannt gaben. In der Erzdiözese Wien findet die "Lange Nacht" bereits zum 13. Mal statt. 179 Kirchen in der Bundeshauptstadt sowie im Wein- und Industrieviertel machen heuer mit und locken mit 965 Veranstaltungen. Sie alle stünden wieder für eine "offene und die Menschen willkommen heißende Kirche", wie der Wiener Bischofsvikar Dariusz Schutzki bei der Pressekonferenz sagte. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt heuer auf dem Jubiläum "500 Jahre Reformation". Eröffnet wird die "Lange Nacht" wieder mit Glockengeläut kurz vor 18 Uhr.

Das Reformationsjubiläum habe Bedeutung, "weil wir uns an einen Umbruch im Glauben und der gesellschaftlichen Welt erinnert, einen Aufbruch in die Moderne", so Schutzki. Glaubensfragen seien so bedeutsam gewesen, "dass man für sie gekämpft hat - was vermischt mit politischen Spannungen in Verfolgung und Krieg endete". Die Frage, die sich heute stelle: "Wie kann eine Gesellschaft mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Weltanschauungen umgehen?"

In der Gesellschaft seien die religiösen Fragen vielfach aus dem politischen und öffentlichen Leben abgedrängt worden, für viele Menschen sei Religion Privatsache geworden, die Unterschiede zwischen den Konfessionen seien vielen gar nicht mehr verständlich, sagte der Bischofsvikar. Und er stellte die Frage: "Wie schafft man es, Religion - oder besser die Werte, die von den Kirchen vertreten werden - in der Gesellschaft zur Geltung bringen?" Die Kirchen müssten mit einer Stimme auftreten, etwa wenn es gegen Hass im Internet oder für ein gedeihliches Zusammenleben der Religionen geht.

Schweigemarsch eröffnet "Lange Nacht"

In Wien startet die "Lange Nacht" mit einem speziellen "Vorprogramm", dem CSI-Schweigemarsch für verfolgte Christen. Die Veranstaltung beginnt um 16.15 Uhr und führt vom Stephansplatz zum Josefsplatz. In der nahen Augustinerkirche geht dann ab 17.30 Uhr die Schlusskundgebung in die Eröffnungsfeier der "Langen Nacht" über. U.a haben Kardinal Christoph Schönborn und der lutherische Bischof Michael Bünker ihr Kommen zugesagt.

Die beiden bestreiten auch in der Kirche St. Johann Nepomuk im zweiten Bezirk um 23. Uhr einen "Late Night Talk" zum Thema "500 Jahre Reformation". - Einer der Höhepunkte zum diesjährigen Reformationsschwerpunkt.

Die teilnehmenden Kirchen zeigen sich in der "Langen Nacht" wieder von unterschiedlichsten Seiten und bieten u.a. Musik, Kirchenführungen, Ausstellungen, Meditationen oder Gottesdienste. Allein in der Erzdiözese Wien gibt es an diesem Abend etwa 170 Kirchenführungen und um die 350 Konzerte.
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Ökumene-Preis der katholischen und evangelischen Kirche vergeben

Festakt an der Universität Salzburg - Bischöfe Scheuer und Bünker verleihen Preis an Initiative "Vernetzte Ökumene Wien West" für Bemühungen um den christlich-jüdischen Dialog -
An der Universität Salzburg ist am Donnerstagnachmittag erstmals der Ökumene-Preis der katholischen und evangelischen Kirchen in Österreich verliehen wor- den. Der Preis ging an die Initiative "Vernetzte Ökumene Wien West", die sich u.a. um den christlich-jüdischen Dialog bemüht. Beim ausgezeichneten Siegerprojekt handelt es sich um einen Leitfaden für eine gemeinsame christlich-jüdische Gedenkstunde bzw. Einstimmung auf den "Tag des Judentums", der jedes Jahr am 17. Jänner begangen wird.
Hinter dem Ökumene-Preis stehen die Österreichische Bischofskonferenz, der Evangelische Oberkirchenrat A. und H.B. und die Evangelisch-methodistische Kirche. Der Linzer Bischof Manfred Scheuer und der lutherische Bischof Michael Bünker überreichten den Preis an die Leiterin der "Vernetzten Ökumene", Elisabeth Lutter, und ihr Team. Der Jury gehörten die Leiterin der Religionsabteilung im ORF-Hörfunk, Doris Appel, der evangelische Pfarrer Michael Simmer und die Pastoraltheologin Prof. Regina Polak an.
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ÖKUMENEKREIS 19 UND VERNETZTE ÖKUMENE WIEN WEST

LADEN EIN ZUM
OFFENEN ÖKUMENISCHEN GESPRÄCH
MIT DEM
BISCHOF DER ALTKATHOLISCHEN KIRCHE
IN ÖSTERREICH
DR. HEINZ LEDERLEITNER

AM DONNERSTAG, 27. APRIL 2017, 19.00 UHR,
IN DER EVANGELISCHEN WEINBERGKIRCHE
1190 WIEN, BÖRNERGASSE 16


ZU FRAGEN WIE

  • DIE STRUKTUR DER ALTKATHOLISCHEN KIRCHE
  • SCHWERPUNKTE DER ALTKATH. KIRCHE IN DER ÖKUMENE-ARBEIT
  • STELLUNGNAHME ZUM EVANG. JAHRESTHEMA 2017
„FREIHEIT UND VERANTWORTUNG“
  • DIE ABENDMAHLSFRAGE
  • UND ANDERE

GÄSTE UND INTERESSIERTE SIND HERZLICH EINGELADEN!

Ökumenische Ostervesper 2017 mit der koptischen Gemeinde

2017 OSTERVESPERPlakat (002)

Vielfältige Fastenzeit in den christlichen Kirchen

VON ASCHERMITTWOCH BIS OSTERN
Vielfältige Fastenzeit in den christlichen Kirchen - Wie, wann und warum katholische, orthodoxe und evangelische Christen fasten ...

Mit dem Aschermittwoch beginnt für die meisten Christen in aller Welt (mit Ausnahme der Gläubigen der Ostkirchen) die vorösterliche Bußzeit, auch Fastenzeit genannt. In ihr bereitet sich die Christenheit auf Ostern vor, das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Dabei sind die Gläubigen eingeladen, sich erneut auf die Grundlagen christlicher Existenz zu besinnen. Daher stehen Buße, Reinigung und Umkehr im Zentrum der Fastenzeit.

Den Beginn der Fastenzeit markiert das Aschenkreuz, das den Gläubigen am Aschermittwoch auf die Stirn gezeichnet wird. Bereits in alttestamentlicher Zeit (z.B. im Buch Jona oder im Buch Hiob) diente die Asche als Zeichen der Buße. Am Aschermittwoch legt es der Priester mit den Worten auf die Stirn: "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zu Staub zurückkehrst." Üblich ist dabei auch der Ausspruch: "Kehre um und glaube an das Evangelium" - ein Aufruf zur Wegkorrektur und zur Besinnung auf Christus als Zentrum des christlichen Glaubens.

Der Aschenritus stammt aus dem 11. Jahrhundert und damit aus jener Zeit, in der die Büßer öffentlich am Aschermittwoch aus der Kirche ausgeschlossen und als Zeichen der Buße mit Asche bestreut wurden. Erst am Gründonnerstag wurden sie feierlich wieder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen.
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