Orthodoxes Ökumene-Bekenntnis trotz Hardlinern in eigenen Reihen

Vertreter des Ökumenischen Patriarchats beim Weltkirchenrat in Genf, Erzbischof Job Getcha, im "Kathpress"-Interview über anti-ökumenische Bewegungen in einzelnen orthodoxen Kirchen, die Folgen des Panorthodoxen Konzils und den offiziellen katholisch-orthodoxen Dialog

Fundamentalistische, anti-ökumenische Bewegungen in einzelnen orthodoxen Kirchen sieht Erzbischof Job (Getcha) als ein, wenn nicht "das" große Problem innerhalb der Weltorthodoxie, das anstehende Reformen verhindert. Die Kirchenleitungen hätten Angst vor Hardlinern in den eigenen Reihen und scheuten innerkirchliche Konflikte, so Getcha im Interview mit "Kathpress". Trotzdem zeigte er sich grundsätzlich zuversichtlich. Zur Ökumene gebe es keine Alternative.

Der Erzbischof ist Vertreter des Ökumenischen Patriarchats beim Weltkirchenrat in Genf und Ko-Vorsitzender der Offiziellen Internationalen orthodox-katholischen Dialogkommission. Getcha hat dieser Tage Wien besucht, wo er u.a. an der Universität einen Vortrag über aktuelle Entwicklungen in der Orthodoxie und Chancen und Herausforderungen für die Ökumene hielt. Er traf sich zudem zu ausführlichen Beratungen mit den Verantwortlichen der Stiftung "Pro Oriente".

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Prof. Maximilian Gottschlich Unerlöste Schatten. Die Christen und der neue Antisemitismus

Wir möchten Sie gerne zu folgendem Vortrag im Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung einladen:
 
Mittwoch, 17. Mail 2017 um 18:30
 
Der Antisemitismus tritt heute in neuer Maske auf. Worin besteht sein modernes Erscheinungsbild? Welches sind die tieferen Ursachen für den neuen Judenhass? Und: Welche Konsequenzen ergeben sich für ein engagiertes Christentum - 50 Jahre nach dem offiziellen Bekenntnis der Kirche zum jüdischen Volk durch das Zweite Vatikanische Konzil? Mit diesen Fragen hat sich Maximilian Gottschlich ausführlich in seinem neuen Buch "Unerlöste Schatten. Die Christen und der neue Antisemitismus" (Verlag F. Schöningh 2015) beschäftigt.
 
Aufgrund der begrenzten Platzanzahl ersuchen wir um eine Anmeldung unter
jife@vhs.at.
Wir ersuchen Sie die Information an Interessierte weiter zu leiten. Danke!
 
 
UnbekanntUnbekannt
 
Mit freundlichen Grüßen /
בברכה  / Best regards
 
Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung
Praterstern 1, 1020 Wien
T: +43 1 891 74 153000
F: +43 1 891 74 353100
E-Mail:
jife@vhs.at
Internet:
www.vhs.at/jife
Die Wiener Volkshochschulen GmbH
Firmensitz: Wien | FN 304196y | Handelsgericht Wien

Luther-Film

Einladung Filmvorführung Luther

Lesenswert: Kathpress Schwerpunkt über Armenien

Armenien war das erste Land, das den christlichen Glauben zur Staatsreligion machte: Trotz langer Sowjetherrschaft gehören heute wieder 90 Prozent der Bevölkerung der armenisch-apostolischen Kirche an. Sie bildet eine wichtige Klammer für die Identität und Kultur der rund drei Millionen Einwohner.

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CHRISTENVERFOLGUNG: „NUR DIE LIEBE KANN DEN HASS ÜBERWINDEN“

Kardinal Schönborn und Außenminister Kurz in der Kirche Maria vom Siege bei Gebetsversammlung zum Gedenken an die koptischen Märtyrer der jüngsten Zeit – Bischof Gabriel: Christentum wird gestärkt aus der Verfolgung hervorgehen
Nur die Liebe kann den Hass überwinden: Dies betonte Kardinal Christoph Schönborn am Sonntagabend in der jetzt koptischen Kirche Maria vom Siege am Wiener Mariahilfer Gürtel beim Gebet für die verfolgten Christen. Der Wiener Erzbischof berichtete von seiner Begegnung im letzten Herbst mit den Familien der in Libyen von IS (Daesh)-Terroristen ermordeten koptischen Arbeitsmigranten. Auf den Gesichtern der Frauen dieser jungen Märtyrer sei kein Hass gewesen, keine Bitterkeit, ein großer Schmerz, aber auch ein Leuchten. „Hier wurde deutlich, dass ein Sieg errungen ist über den Hass“, sagte der Kardinal. Den koptischen Märtyrern der letzten Jahre, der koptischen Kirche insgesamt, sei für ihr Zeugnis zu danken, betonte Schönborn. Der Dank gelte aber auch dem ägyptischen Präsidenten Abd-el-Fattah al-Sisi, der in der im Bau befindlichen neuen Hauptstadt Neu-Kairo eine Kathedrale für die Märtyrer bauen lasse als Zeichen, „dass der Hass Ägypten nicht auseinanderbrechen lässt“. Das Zeugnis der koptischen Märtyrer bedeute, dass „der Weg der Liebe in unserer friedlosen Welt stärker sein wird als der Hass“.
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