HERZLICHE EINLADUNG - SAVE THE DATE

VERANSTALTUNGEN 2017

HERZLICHE EINLADUNG - SAVE THE DATE

2017-03 Passionsgedenken (ökum) 2017, Einladung


Freitag, 5. Mai 2017, 19.00 Uhr, Auferstehungskirche, 1070 Wien, Lindengasse 44a

"Nacht der Bibel" zu Gast in Wien! Barbara Auer und Peter Lohmeyer bringen die Bibel als Gesamterzählung zu Gehör! Umrahmung: Trio "Echoes of Scripture".
Eintritt € 15.-

Die Nacht der Bibel

Eine Fülle von biblischen Groß- und Kleinsterzählungen stellen die Geschichte des Schöpfers mit seinen Geschöpfen dar als eine Geschichte, die neu zu denken ermöglicht. Vom ersten Buch Mose bis zur Johannes-Apokalypse, von der Schöpfung bis zur Neu-Schöpfung kommen grundlegende Texte der ganzen Schrift zur Sprache, die erzählen, was bisher geschah und was man noch getrost erwarten kann. Stefan Alkier, Professor für Neues Testament im Fachbereich für Evangelische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, hat die "Nacht der Bibel" entworfen, die den Zusammenhang der Bücher des Alten und des Neuen Testaments als große Erzählung erschließt.

Die durch die Verknüpfung ausgewählter Bibeltexte entstehenden Erzählsequenzen werden musikalisch interpretiert von dem Trio "Echoes of Scripture", das eigens für die "Nacht der Bibel" gegründet wurde. Thomas Alkier ist Professor für Schlagzeug und Rhythm Section Training der Folkwang-Universität Essen und einer der renommiertesten Schlagzeuger Europas. Das Trio spielt Eigenkompositionen, die mit den biblischen Erzählsequenzen interagieren.

Die sprachliche Vielfalt der Bibel findet ihren Niederschlag in den unterschiedlichen Bibelübersetzungen von Luther, Zürcher, Buber/Rosenzweig, Kinderbibeln u.a. Die aus Film und Fernsehen bekannten Schauspieler Barbara Auer und Peter Lohmeyer bringen die Bibel mit Hilfe dieser Übersetzungen als Gesamtkunstwerk neu zum Sprechen.

Die Reformation hat die Bibel dem Volk wiedergegeben. Aus einer unverständlichen, fremden Schrift wurde ein schöpferisches Sprachereignis, das allen zugänglich sein sollte. Die "Nacht der Bibel" möchte dieses inspirierende Sprachereignis, die Urkunde christlichen Glaubens und die Quelle künstlerisch-kulturellen Schaffens für alle neu erlebbar machen, die "Sinn und Geschmack für das Unendliche" (Friedrich Schleiermacher) haben.

Wir laden Euch zu diesem großartigen Angebot im Reformationsgedenkjahr herzlich ein! Wir freuen uns auf ein zahlreiches Wiedersehen!
Lisa & Joachim (Lutter)
Ökumene-Beauftragte


2017-06 Ökum.Pfingstagung 2017 plakat
Diözesanforum für ökumenische Fragen – Ökumene-Ausschuss des Vikariats Wien-Stadt – Stiftung Pro Oriente
ÖKUMENISCHES SYMPOSION IM REFORMATIONS-GEDENKJAHR

Was bleibt von 2017?
Mögliche Ansätze für die Ökumene nach dem Reformations-Gedenkjahr
aus katholischer und reformierter Sicht reformatorischer?
Mittwoch, 18. Oktober 2017, 18.00 Uhr,
Curhaus – Stephani-Saal
1010 Wien, Stephansplatz 3 (Halbstock)

PROGRAMM
Einführung: Univ.Prof. Dr. Rudolf Prokschi
Vorsitzender des Wiener Diözesanforums für ökumenische Fragen
Die historische Begegnung von Lund und die „Fünf Imperative“

Statements der KirchenvertreterIn:
Landessuperintendent Pfarrer Thomas Hennefeld (Evang.H.B.)
Vorsitzender des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich
Die Grundanliegen der Reformation, auch aus der Sicht Calvins und Zwinglis,
und ihre gesellschaftliche Übersetzung bis heute

Dr. Dorothea Haspelmath-Finatti (Evang.A.B.)
Die Liturgie und ihre Funktion für die Ökumene

Univ.Prof.i.R. Pfarrer DDr. Hubert Ritt
Mitglied der päpstlichen Bibelkommission
Impulse für die Ökumene aus der Bibel

Anfragediskussion – Moderation: Prof. Erich Leitenberger


Spiritueller Abschluss

Im Anschluss bitten wir zu einer Agape.

Schönborn betont gemeinsamen Auftrag der Kirchen

IMG_1314Die gemeinsame Sendung der Kirchen in der Welt, die wesentlich bedeutender ist als alle Unterschiede, stand im Mittelpunkt des traditionellen Ökumenischen Empfangs von Kardinal Christoph Schönborn am Mittwochabend in Wien. "Was uns verbindet und zusammenbringt ist der eine Name Jesu Christi", sagte Schönborn. Das müsse etwa auch die Leitlinie für das Reformationsjubiläum 2017 sein. Im Mittelpunkt des Jubiläumsjahres dürfe nicht die Spaltung der Kirchen stehen, sondern deren gemeinsamer Auftrag und das gemeinsame ständige Bemühen um Erneuerung.

Schönborn zeigte sich in seinen Ausführungen sichtlich bewegt über jene Angehörigen der koptischer IS-Opfer, die er im vergangenen Herbst in Ägypten getroffen hatte. 20 junge ägyptische Kopten und ein Afrikaner aus Ghana waren wegen ihres christlichen Glaubens im Februar 2015 in Libyen von IS-Terroristen bestialisch ermordet worden. Die Tat wurde über ein Internetvideo bekannt. Schönborn besuchte deren Familienangehörige in der oberägyptischen Stadt Samalut und nahm sich Zeit für die Geschichte jeder einzelnen Familie. Im Anschluss segnete er alle.mehr…

Dekanatskonferenz mit Schwerpunkt Ökumene

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Zum dritten Mal waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dekanatskonferenz vom Dekanat 2 Gäste in der serbisch-orthodoxen Kirche Auferstehung Christi. Die Idee zur Einladung stammte vom Dechant Ferenc Simon: "In Begegnung und Gespräch können wir die Orthodoxe Kirche besser kennen und verstehen lernen". Pfarrer Drago Vujic und seine Mitarbeiter begrüssten uns und gewährten den Teilnehmern die berühmte serbische Gastfreundschaft. Zur großen Freude aller war S.E. der serb.-orth. Bischof Andrej anwesend. Der Bischof lobte die Idee und Durchsetzung einer solchen Konferenz. Er ermutigte die TeilnehmerInnen weiter auf diesem Weg zu bleiben. Danach folgte ein reges Gespräch über das Thema Reformation und die Kirchen. Eingeladen waren die Pfarrer und hauptamtlichen MitarbeiterInnen der Pfarren des Dekanates 2, sowie die evangelische Pfarre Am Tabor.



Historiker: Orthodoxe Kirche hat in Österreich lange Geschichte

asset-9cb0fc486f854a9ef0c8Nicht erst die Gastarbeiterbewegung der 1960-er und 70-er Jahre ist der Beginn orthodoxen Lebens in Österreichs. Tatsächlich reicht die Geschichte und Präsenz der Orthodoxen Kirche in Österreich weit in das 17. Jahrhundert zurück. Das unterstrich Mihailo Popovic im Rahmen eines Vortrags am "König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog (KAICIID)" am Donnerstagabend. Schon damals habe eine erste massive Wanderungsbewegung mit direkter Auswirkung auf die österreichischen Kronländer eingesetzt, so der Historiker und Byzantinist.mehr…

Reformationsjubiläum: Aufbruchsstimmung bei Evangelischen Kirchen

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Gerechtigkeit, Friede und die Bewahrung der Schöpfung: Diese drei Leitbegriffe sollen das Reformationsjubiläum 2017 in Österreich prägen, wie der lutherische Bischof Michael Bünker bei einer Pressekonferenz am Freitag in Wien sagte. 500 Jahre Reformation seien kein Anlass für eine nostalgische Rückschau, sondern eine Anfrage an die evangelischen Kirchen: "Was ist unser Auftrag als Kirchen heute? Welchen Beitrag geben wir für das Zusammenleben hier in Österreich?" Reformation bedeute, "die Welt verändern, mit Hoffnung, Zuversicht und Leidenschaft", vermittelte Bünker eine gewisse Aufbruchstimmung unter den mehr als 300.000 evangelischen Christen in Österreich.mehr…