Einladung Tag des Judentums

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Weltgebetswoche & Tag des Judentums

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Von 18. bis 25. Jänner findet die "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen" mit Fokus auf dem Reformationsjubiläum statt. Außerdem wird der 17. Jänner als "Tag des Judentums" begangen. Aus diesem Anlass beleuchtet das Kathpress-Dossier Aspekte der Ökumene und des interreligiösen Dialogs in Österreich.

Einen Weckruf, sich der frühchristlichen Einheit ihres Glaubens zu erinnern, richtet die "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen" alljährlich an Gläubige in aller Welt. Die Weltgebetswoche wird traditionell vom 18. bis 25. Jänner (in der nördlichen Hemisphäre) oder zu Pfingsten (in der südlichen Hemisphäre) begangen. Während dieser Woche kommen Christen aus verschiedenen Konfessionen zusammen, um gemeinsam für die Einheit der Christenheit zu beten.

Auch in Österreich sind in den acht Tagen zahlreiche Veranstaltungen in den einzelnen Diözesen vorgesehen. Die Weltgebetswoche steht heuer im Zeichen von zwei Jubiläen: Der Gründung des Weltkirchenrates vor 70 Jahren, dem derzeit christliche Kirchen mit insgesamt 500 Millionen Mitgliedern angehören, sowie des 60-Jahr-Jubiläums des heimischen Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ).

Im Vorfeld der Weltgebetswoche findet seit vielen Jahren am 17. Jänner der "Tag des Judentums" statt. Das Christentum ist in seinem Selbstverständnis wesentlich mit dem Judentum verbunden; damit dies den Christen immer deutlicher bewusst wird, hat der ÖRKÖ im Jahr 2000 den "17. Jänner - Tag des Judentums" als Gedenktag im Kirchenjahr eingeführt. Dabei sollen sich die Christen in besonderer Weise ihrer Weggemeinschaft mit dem Judentum bewusst werden und zugleich des von ihnen an jüdischen Menschen und ihrem Glauben begangenen Unrechts in der Geschichte gedenken. Den Geist dieses Tages sollen die Kirchen anschließend in die weltweite "Gebetswoche für die Einheit der Christen" weiter tragen.

Quelle: kathpress

DOSSIER auf kathpress.at mit den Themen:
Metropolit: "Brauchen wieder mehr Sehnsucht nach Kircheneinheit"
Vor 70 Jahren wurde der Weltkirchenrat begründet
Kirchen feiern am 17. Jänner den "Tag des Judentums"
Ökumene: Christen beten um Einheit der Kirchen
Österreich: Ökumenischer Rat der Kirchen feiert 60-Jahr-Jubiläum
Hennefeld: Kirchen verstärken Einsatz für Arme und Randgruppen

Einladung: Ökumenischer Wortgottesdienst in der koptisch-orthodoxe Kathedrale

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Einladung: EINSTIMMUNG IN DEN TAG DES JUDENTUMS

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PROGRAMM
Musik
  1. Eröffnung
Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer / Dechant Dr. Karl Engelmann
  1. Über das gemeinsame christlich-jüdische Gedenken am Tag des Judentums Dr. Elisabeth Lutter (Vikariatsausschuss Ökumene Wien-Stadt)
  1. Jüdische Vereine in Ottakring und Hernals
Dr. Evelyn Adunka (Autorin)
  1. Über die Nachbarschaft von jüdischem Gebetshaus und Gemeindehaus zur Hilfe für die Notleidenden
Mag. Raimund Fastenbauer (Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde Wien)
  1. Der Ewige ist Barmherzigkeit – Gebet und Diakonie sind Gottes-Dienste
MMag. Michael Bubik (Rektor der Diakonie Eine Welt)
Musik
  1. Jüdisches Totengebet (hebräisch gesungen – deutsch gelesen)
Kantor der IKG
  1. Christliches Schuldbekenntnis (Gebet Johannes XXIII)
Dechant Karl Engelmann. Pfr. Barbara Heyse-Schaefer: Überleitung zu den
  1. Friedensbitten: Baptistengemeinde (Brigitte Kößler), Röm.kath. (Pfr. Wolfgang Kimmel, Dornbach), Evang.H.B. (LSI Pfr. Thomas Hennefeld), Evang.A.B.
(Pfr. Barbara Heyse-Schaefer)
  1. Abschlussgedanken
Univ.Prof. Dr. Martin Jäggle (Präs. Koordinierungsausschuss christl.-jüd.Zusammenarbeit)
Musik
  1. AGAPE
Musikalische Umrahmung:
Instrumentalisten des Schulzentrums Friesgasse (Christa Oprießnig)

Für 2019 geplant: Glaube und Soziales Engagement – Gedenken an Familie Kufner und den Huber-Tempel. Mit Bischof Cilerdcic, Bischof Bünker und Univ.Prof.Ritt – alle angefragt.

Am 6. Jänner "Große Wasserweihe

Pasted GraphicDer griechisch-orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis) wird am Samstag, 6. Jänner, am Wiener Donaukanal bei der Schwedenbrücke die "Große Wasserweihe" zelebrieren. Dieser traditionelle Ritus gehört zu den eindrucksvollsten Feiern der Orthodoxen Kirche und wird zum Gedenken an die Taufe Jesu am Tag der Erscheinung des Herrn (Epiphanie) in der Orthodoxie weltweit begangen. Höhepunkt des von Psalmen, Bibellesung und Gebet getragenen Wortgottesdienstes ist das dreimalige Untertauchen eines kunstvollen Holzkreuzes durch den Metropoliten. Mit dem Kreuz werden der Donaukanal und alle Gewässer, die Anwesenden und die ganze Stadt Wien gesegnet.

In Wien wurde die Tradition der Wasserweihe 2007 von Metropolit Michael (Staikos) begründet. Der orthodoxe Segensgottesdienst ist mittlerweile ein selbstverständlicher Bestandteil des religiösen Brauchtums in der Bundeshauptstadt geworden. Die Feier am Donaukanal findet um die Mittagszeit statt, nach dem orthodoxen Festgottesdienst in der griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale (Fleischmarkt 13). Im Laufe des Jänner wird der Segensgottesdienst dann auch noch in weiteren Städten in Österreich stattfinden, wo es größere orthodoxe Gemeinden gibt.

An der Feier in Wien werden nicht nur griechisch-orthodoxe Gläubige des Ökumenischen Patriarchats teilnehmen, sondern auch Gläubige anderer orthodoxer Kirchen - etwa der rumänisch-orthodoxen und bulgarisch-orthodoxen -, die so wie das Ökumenische Patriarchat den Weihnachts-Festkreis nach dem Gregorianischen Kalender begehen und daher wie Katholiken und Protestanten am 6. Jänner das Epiphanie-Fest feiern. (Andere orthodoxe Kirchen, etwa die russisch-orthodoxe und die serbisch-orthodoxe feiern den Weihnachtsfestkreis nach dem Julianischen Kalender. Für sie ist am 6. Jänner der Heilige Abend und am 7. Jänner der Christtag.)

Durch die Taufe Jesu durch Johannes im Jordan wurde laut orthodoxer Theologie das Wasser dieses Flusses und aller Flüsse weltweit gesegnet. Deshalb werde, wie die orthodoxen Theologen betonen, mit der Großen Wasserweihe die ganze Natur und Schöpfung geweiht. In der Wasserweihe komme daher auch der Einsatz der Christen für die "Bewahrung der Schöpfung" zum Ausdruck.

Die Große Wasserweihe kam von Jerusalem über Konstantinopel (Istanbul) nach Osteuropa. Besonders feierlich wird sie seit dem 19. Jahrhundert in Konstantinopel und Moskau, aber auch in den Zentren der Orthodoxie in den USA begangen. In Konstantinopel und in Moskau wird das Kreuz im Wasser versenkt, junge Leute tauchen danach, der Finder des Kreuzes überreicht es dem Patriarchen.

(Infos:
www.metropolisvonaustria.at)