Einladung


„Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden“ – das ist der Titel des vor Kurzem erschienenen Buches von Manfred Lütz und Jehuda Bacon. Dieses Buch bringt die Weisheit eines der letzten Überlebenden von Auschwitz zur Sprache, der Entsetzliches erlebt hat, aber darunter nicht zerbrochen ist. 
In seinem Vortrag am
Dienstag, 10. Jänner 2017 im Kardinal König Haus, lässt uns der deutsche Psychiater und Theologe, Dr. Manfred Lütz, an den Lehren teilhaben, die er aus seinen Gesprächen mit Jehuda Bacon gezogen hat, dem bekannten Künstler, dessen Zeichnungen im Frankfurter Auschwitzprozess Beweismittel waren. 
- Woher schöpfen wir Kraft, um dem Bösen standzuhalten? - Wie kann man sogar im Leiden Sinn erleben? - Was trägt wirklich im Leben?
„Seit ich Jehuda Bacon begegnet bin lebe ich anders, mein Leben ist heller geworden.“ Manfred Lütz
Auf Ihr Kommen freut sich
Georg Nuhsbaumer
„Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden“ Manfred Lütz nach seiner Begegnung mit Jehuda Bacon zu einem Leben nach Auschwitz
Dienstag, 10. Januar 2017, 19:00 Uhr
Konzilsgedächtniskirche
Kardinal-König-Platz 1
1130 Wien
Tickets: € 10,-
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Ökumeneverantwortliche/r in meiner Pfarre - eine Aufgabe für mich?

Folder zur PGR-Wahl 2017


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Gespräch mit P. Nikolaus Rappert gr.-orth. Neupriester

Bei unserer Sitzung am 24. Nov. 2017 war Hw. Herr Dr. Nikolaus Rappert Neupriester dabei. Er erzählte seine bisherige Erfahrungen als griech.-orthodoxer Priester und erläuterte die Göttliche Liturgie, d.h. was und wo sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit der röm.-kath. Hl. Messe.



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Christlich-jüdischen Dialog intensiv weiterführen

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Seit 60 Jahren bemüht sich der "Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit" um vertiefte Beziehungen zwischen den beiden Religionen. Mit einem Festakt im Wiener Kardinal-König-Haus wurde das Jubiläum am Mittwochabend, 17. November 2016 gefeiert.
Festakt zum 60-jährigen Bestehen des "Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit" im Wiener Kardinal-König-Haus.
Seit 60 Jahren bemüht sich der "Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit" um vertiefte Beziehungen zwischen den beiden Religionen. Mit einem Festakt im Wiener Kardinal-König-Haus wurde das Jubiläum am Mittwochabend, 17. November 2016 gefeiert.

Als Gratulanten stellten sich u.a. die Bischöfe Manfred Scheuer (katholisch) und Michael Bünker (evangelisch) sowie Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinden, ein. Staatssekretärin Muna Duzdar überbrachte die Glückwünsche der Bundesregierung. Der Tenor der Veranstaltung: Trotz aller Erfolge in der Vergangenheit gelte es für die Zukunft, im Koordinierungsausschuss die "Hemdsärmel aufzustricken und den Dialog weiterzuführen", wie es Vizepräsident Willy Weisz formulierte.

UNESCO-Resolution zum Tempelberg
Wie wichtig die Arbeit des Koordinierungsausschusses ist, verdeutlichte dessen Präsident Prof. Martin Jäggle am Beispiel der jüngsten UNESCO-Resolution zum Jerusalemer Tempelberg. Die Weltkulturorganisation hatte im Oktober eine Erklärung verabschiedet, die den jüdischen Charakter des Tempelberges komplett negiert. Darin wird der Ort lediglich als muslimische Stätte bezeichnet. Das sei "unerträglich", so Jäggle. Hier habe der Koordinierungsausschuss als erster in Österreich seine Stimme erhoben. Andere Institutionen hätten sich dem Protest dann angeschlossen.mehr…

PAPST: „EINHEIT DER KIRCHE BEDEUTET NICHT UNIFORMITÄT“

Audienz für die Teilnehmenden der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen – „Unterschiedliche theologische, liturgische, spirituelle und kirchenrechtliche Traditionen sind ein Reichtum und nicht eine Bedrohung für die Einheit der Kirche“
Vatikanstadt, 10.11.16 (poi) Die anzustrebende Einheit der Kirchen ist nicht Uniformität: Dies betonte Papst Franziskus am Donnerstag im Vatikan bei einer Audienz für die Teilnehmenden der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen. Wörtlich stellte der Papst fest: „Die unterschiedliche theologischen, liturgischen, spirituellen und kirchenrechtlichen Traditionen, die sich in der christlichen Welt entwickelt haben, sind ein Reichtum und nicht eine Bedrohung für die Einheit der Kirche“. Der Versuch, die Verschiedenheit zu unterdrücken, bedeute ein Vergehen gegen den Heiligen Geist, der die Gemeinschaft der Glaubenden mit einer Vielfalt von Gaben bereichere. Im Verlauf der Geschichte habe es solche Versuche gegeben, deren Konsequenzen bisweilen heute noch Leiden verursachen. Wenn sich die Christen vom Heiligen Geist leiten lassen, werde die Verschiedenheit nie zum Konflikt, weil der Geist dazu anleite, „die Verschiedenheit in der Gemeinschaft der Kirche zu leben“. Es sei eine ökumenische Aufgabe, die legitime Vielfalt zu respektieren und die „unvereinbaren Verschiedenheiten“ in der von Gott verlangten Einheit zu überwinden. Das Vorhandensein solcher Verschiedenheiten dürfe die Christen nicht lähmen, sondern sie vielmehr antreiben, gemeinsam den erfolgreichen Weg zur Überwindung dieser Hindernisse zu suchen. Als „Bischof von Rom und Nachfolger des Heiligen Petrus“ sei die Einheit der Christen eine seiner „hauptsächlichen Sorgen“, sagte Papst Franziskus.mehr…