Vorankündigung

VORANKÜNDIGUNG Ökumenisches Symposion 2019

Immer mehr Schüler besuchen orthodoxen Religionsunterricht

Aktuell 13.600 orthodoxe Schüler an 1.000 Unterrichtsstandorten in ganz Österreich - Metropolit Arsenios würdigt Bemühungen der Religionslehrer um Glaubensweitergabe

Immer mehr Schülerinnen und Schüler in Österreich besuchen den orthodoxen Religionsunterricht. Das geht aus Informationen des orthodoxen Schulamtes hervor. Demnach beläuft sich die Gesamtschülerzahl im nun zu Ende gehenden Schuljahr 2018/19 auf rund 13.600 an insgesamt knapp 1.000 Unterrichtsstandorten in ganz Österreich, teilte Fachinspektor Branislav Djukaric im "Kathpress"-Gespräch am 24. Juni mit. mehr…

Neuer russisch-orthodoxer Bischof erstmals in Wien

Erzbischof Ioann feierte Gottesdienst in orthodoxer Nikolaus-Kathedrale

Der neue russisch-orthodoxe Bischof für Österreich, Ioann (Roschtischin), hat am vergangenen Wochenende erstmals Wien besucht und ist mit den Klerikern und Gläubigen zusammengetroffen. In der Nikolauskathedrale feierte er am Sonntag einen feierlichen Gottesdienst. Dabei wurde insbesondere für den Frieden in der Ukraine und für die Einheit der Orthodoxen Kirche gebetet. Der Gottesdienst wurde in kirchenslawischer und deutscher Sprache abgehalten.
Metropolit Roschtschin war Ende Mai vom Synod der Russischen Orthodoxen Kirche zum neuen Bischof der Diözesen Wien/Österreich sowie Budapest/Ungarn ernannt worden. Er folgt auf Erzbischof Antonij (Sevrjuk). Dieser wurde zum Leiter des Exarchats des Moskauer Patriarchats von Westeuropa mit dem Titel "von Korsun und Westeuropa" bestellt. Erzbischof Sevrjuk hat sich kurz vor der Ankunft seines Nachfolgers im Rahmen eines Gottesdienstes in Wien von den Gläubigen verabschiedet. Er dankte diesen für die Gemeinschaft während seiner Amtszeit (von Anfang 2018 bis jetzt).
Metropolit Roschtschin lernte bei seinem Wien-Besuch auch gleich die Aktivitäten des Vereins "Weiße Blume" kennen, der am Sonntag sein traditionelles Wohltätigkeitsfest bei der Nikolauskathedrale veranstaltete. Dabei wurde u.a. traditionelle russische Handwerkskunst angeboten. Mit dem Reinerlös werden lebensretende Operationen und weitere Behandlungen von Kindern in Österreich und Russland finanziert. Die Kinder stammen in der Regel aus Russland, Weißrussland oder der Ukraine.
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Orthodoxes Pfingstfest auf Kirchenbaustelle

Gottesdienst mir rumänisch-orthodoxem Metropoliten Serafim (Jonta) in Wien-Leopoldstadt, wo neue rumänisch-orthodoxe Kirche entsteht
Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Wien feierte heuer ihr Pfingstfest (16. Juni) auf einer Baustelle: In Wien-Leopoldstadt wird derzeit eine neue Kirche gebaut. Das Fundament ist bereits fertig. Grund genug, den Pfingsgottesdienst bereits auf dem Kirchenareal zu feiern. Zum Gottesdienst war auch der für Österreich zuständige Metropolit Serafim (Jonta) aus Deutschland angereist. Mit dem Bischof konzelebrierten u.a. Bischofsvikar Nicolae Dura und Gemeindepfarrer Emanuel-Stefan Nutu.
Geplant ist in Wien-Leopoldstadt eine 400 Quadratmeter große Kirche mit freistehendem Glockenturm, wie er in der rumänischen Bukovina üblich ist. Das Gotteshaus wird verbunden mit zwei Gebäuden, in denen u.a. das Pfarrbüro, die Pfarrerwohnung und ein Kinder- garten (in Trägerschaft der katholischen St. Nikolaus-Stiftung) Platz finden werden. Baubeginn war im vergangenen Herbst.
Die Rumänisch-orthodoxe Kirche besitzt in Wien derzeit zwei Kirchen: die 2009 fertigge- stellte Andreas-Kirche im 11. Bezirk (Simmering) und die 2014 von der Erzdiözese Wien übergebene Antonskirche im 15. Bezirk (Rudolfsheim-Fünfhaus). Mit dem neuen Gotteshaus in Wien-Leopoldstadt werden es demnächst drei Kirchen sein. Die Kirche ist in Österreich stetig im Wachsen, vor allem seit rumänische Staatsbürger im Rahmen der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit in Österreich uneingeschränkt arbeiten dürfen.
Quelle: kathpress

Dekanatskonferenz mit Schwerpunkt Judentum am 28. Mai 2019

Im Mai 2019 zum ersten Mal waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dekanatskonferenz vom Dekanat 2/20 Gäste in Maimonides Zentrum. Die Idee zur Einladung stammte vom Dechant Ferenc Simon: „In Begegnung und Gespräch können wir das Judetum besser kennen und verstehen lernen“. Rabbinner Michael Totolov begrüsste uns und stellte, zur großen Freude aller, Oberrabbiner Paul Eisenberg vor. Danach folgte ein reges Gespräch über die Themen: Leben in Minderheit, Schabbat Gottesdienstes und Synagoge, Arbeit eines Rabbiners, heutige Herausforderungen, die Wahrnehmung der Christen, Umgang mit Vielfalt, Einbindung junge Erwachsenen, Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Der Oberrabbiner benantwortete unsere Fragen sehr lebhaft und Praxisnah. Eisenberg lobte die Idee und Durchsetzung einer solchen Konferenz und schlug weitere Begegnungen vor. Er ermutigte die TeilnehmerInnen weiter auf diesem Weg zu bleiben. Zum Anschluss Rabbiner Totolov lud uns zu einen kleinen Imbiss ein. Hier hatten wir die Möglichkeit auch Rabbiner Totolov persönlich kennenzulernen.