Dekanatskonferenz mit Schwerpunkt Judentum am 28. Mai 2019

Im Mai 2019 zum ersten Mal waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dekanatskonferenz vom Dekanat 2/20 Gäste in Maimonides Zentrum. Die Idee zur Einladung stammte vom Dechant Ferenc Simon: „In Begegnung und Gespräch können wir das Judetum besser kennen und verstehen lernen“. Rabbinner Michael Totolov begrüsste uns und stellte, zur großen Freude aller, Oberrabbiner Paul Eisenberg vor. Danach folgte ein reges Gespräch über die Themen: Leben in Minderheit, Schabbat Gottesdienstes und Synagoge, Arbeit eines Rabbiners, heutige Herausforderungen, die Wahrnehmung der Christen, Umgang mit Vielfalt, Einbindung junge Erwachsenen, Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Der Oberrabbiner benantwortete unsere Fragen sehr lebhaft und Praxisnah. Eisenberg lobte die Idee und Durchsetzung einer solchen Konferenz und schlug weitere Begegnungen vor. Er ermutigte die TeilnehmerInnen weiter auf diesem Weg zu bleiben. Zum Anschluss Rabbiner Totolov lud uns zu einen kleinen Imbiss ein. Hier hatten wir die Möglichkeit auch Rabbiner Totolov persönlich kennenzulernen.

Caritas und serbisch-orthodoxe Kirche starten Kooperation

Initiative von Bischof Cilerdzic und Caritas-Präsident Landau - Serbisch-orthodoxer Bischof erhofft sich mehr Sozial-Know-How für seine Priester
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Zürcher Reformationsbotschafter Sigrist in Wien

Festgottesdienst aus Anlass des Jubiläums "500 Jahre Zwingli" - Landessuperintendent Henne- feld: "Wir sind eine politisch denkende Gemeinde und achten sehr darauf, was sich um uns herum in der Gesellschaft ereignet"
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Ostern und Pessach

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In den Tagen vom 20. bis zum 27. April feiern Jüdinnen und Juden in diesem Jahr 2019 Pesach. Das Pessachfest erinnert an die Befreiung des jüdischen Volkes aus der ägyptischen Sklaverei und an die Rettung beim Durchzug durch das Rote Meer. Das achttägige Fest beginnt am Sederabend mit einem Synagogengottesdienst und einem Festmahl im Familienkreis. Etwa zur gleichen Zeit gehen orthodoxe und westliche Kirchen in die Hohe Woche: In der Nacht zum 20. April für die westliche Kirche und 27. April für die orthodoxe Kirche, der Pascha-Vigil, beginnt für sie jene Fünfzig-Tage-Zeit, die „wie ein einziger Ostersonntag“ zu feiern ist (Tertullian). Was gibt Juden wie Christen Anlass zu solch lang anhaltender Festesfreude? Und was wird in jener außergewöhnlichen Nacht gefeiert, die so anders ist als alle anderen Nächte? Pesach und Ostern sind „zwei Feste wie zwei Schwestern“ (Clemens Leonhard) – was aber macht ihren Eigencharakter, was die Verwandtschaft aus?

Chag sameach we pesach kasher! Gesegnete Ostern!
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Orthodoxes Osterfest heuer am 28. April

Zu einem gemeinsamen Ostertermin mit Katholiken und Protestanten kommt es erst wieder 2025
In der katholischen und evangelischen Kirche fällt Ostern heuer auf den 21. April. In der orthodoxen Kirche und in den alt- orientalischen Kirchen findet Ostern eine Woche später statt, am 28. April. Der unterschiedliche Ostertermin und damit auch die vorgelagerte Fastenzeit geht auf verschiedene Berechnungsarten zurück. So bestimmen die Ostkirchen den Ostertermin nach dem alten Julianischen Kalender und nach einer anderen Methode als die Westkirchen, die die Gregorianische Kalenderreform des 16. Jahrhunderts vollzogen. Die Ostertermine können deshalb bis zu fünf Wochen auseinander fallen. Zu einem gemeinsamen Ostertermin wird es wieder im Jahre 2025 kommen.
Der Wiener orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis) hat sich bereits mehrmals dafür ausgesprochen, die Bemühungen für einen gemeinsamen Ostertermin zu intensivieren, um endlich immer gemeinsam das höchste Fest der Christenheit begehen zu können. "Ostern sollte von allen Christen gemeinsam gefeiert werden", so der Metropolit. Damit würden die Kirchen auch dem Willen Jesu entsprechen, "dass wir alle eins sind". Unabhängig vom Termin würde er sich aber auch mehr gemeinsame ökumenische Gottesdienste oder auch Gebetsfeiern in der Osterzeit wünschen, so der Metropolit.
In Österreich leben zwischen 400.000 und 450.000 orthodoxe Christen. Genaue Zahlen gibt es nicht. Sieben orthodoxe Kirchen haben hier kirchliche Strukturen: Das Patriarchat von Konstantinopel (griechisch-orthodox), das Patriarchat von Antiochien, die russisch-orthodoxe Kirche, die serbisch-orthodoxe Kirche, die rumänisch-orthodoxe Kirche, die bulgarisch-orthodoxe Kirche und die georgisch-orthodoxe Kirche. Manche Kirchen sind mit zahlreichen Gläubigen in ganz Österreich vertreten und beheimatet, andere bestehen nur aus einer kleinen Zahl von Gläubigen mit nur wenigen bis einer Kirchengemeinde. Wiewohl die große Mehrheit der orthodoxen Christen im Großraum Wien lebt, gibt es auch in den Bundesländern inzwischen viele lebendige Gemeinden.
Zu den in Österreich beheimateten altorientalischen Kirchen gehören die koptisch-orthodoxe, syrisch-orthodoxe und armenisch-apostolische Kirche. Auch hier gibt es keine genauen Zahlen. Beobachter gehen von jeweils 5.000 bis 10.000 Gläubigen aus. Auch die indisch-orthodoxe, äthiopisch-orthodoxe, eritreisch-orthodoxe Kirche sowie die assyrische Kirche des Ostens sind mit einigen Gläubigen in Österreich vertreten.