Ökumenischer Gedenkgottesdienst und Schweigemarsch (mit brennenden Kerzen) in die Kluckygasse

Gedenkstunde
Freitag, 9. November 2018 Gedenkstunde – 80 Jahre Reichskristallnacht Treffpunkt: 19:00 Uhr Brigittakirche (1020) – eine Zeit der historischen Erinnerung, des Gebetes …  anschließend Schweigemarsch (mit brennenden Kerzen) in die Kluckygasse, zum Ort der ehemaligen Synagoge.
Offizielle Veranstaltung des Dekanates 2/20

und Ökumenischer Gedenkgottesdienst in der Teilgemeinde Allerheiligen (1020)
Fr. 9. Nov. 18:30 Uhr im Gedenken an die Opfer – 80 Jahre Reichskristallnacht
Wir gedenken gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde „Am Tabor“ den Opfern der Novemberprogome am 9. Nov. 1938.
und wir gehen dann gemeinsam zu ehem. Synagoge…

Spezialkurse Theologische Kurse: Ostkirchen. Vielfalt und Reichtum

Dieser Spezialkurs führt in das reiche geistliche Erbe der Kirchen des Ostens ein: der orthodoxen, der orientalisch-orthodoxen sowie der mit Rom in Gemeinschaft stehenden Kirchen. Grundlegende Informationen über die Glaubenswelt der östlichen Traditionen werden durch Exkursionen und den persönlichen Austausch mit Verantwortlichen der Gemeinden vertieft. (Details - ab 5. November 2018 - Restplätze)

DIE SCHOAH HAT TIEFE RISSE HINTERLASSEN

Gemeinsames Statement der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und des Ökumenischen Rats der Kirchen in Österreich anlässlich des 80. Jahrestages der Novemberpogrome (9. November 2018)

Anlässlich des 80. Jahrestages der Novemberpogrome und in Erinnerung an das Versagen der Kirchen und der Gesellschaft insgesamt, das in den Gräueltaten des 9. Novembers 1938 in unfassbarer Weise sichtbar wurde, haben die Israelitische Kultusgemeinde Wien und der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich eine gemeinsame Erklärung herausgegeben. Christen und Juden bekennen sich heute dazu, gemeinsam im Gespräch zu bleiben und sich für Frieden und gegen jegliche Gewalt und Ausgrenzung einzusetzen.

Die gemeinsame Erklärung hat folgenden Wortlaut: mehr…

Präsentation von Memento Wien

Memento Wien, ein für mobile Endgeräte (Tablets und Smartphones) optimiertes Online-Tool des DÖW, bietet ab November 2018 Informationen zu den Opfern der Shoah in weiten Teilen Wiens.

Begrüßung
Gerhard BAUMGARTNER, Wissenschaftlicher Leiter, DÖW

Präsentation von Memento Wien
Wolfgang SCHELLENBACHER, Projektleiter, DÖW

Tools und Weiterentwicklung von Memento Wien
Thomas STERN, Geschäftsführer von BRAINTRUST

Durch die Förderung der Bezirksvorstehungen Leopoldstadt, Landstraße, Wieden, Mariahilf, Neubau, Josefstadt, Alsergrund, Meidling, Penzing, Rudolfsheim- Fünfhaus, Ottakring und Floridsdorf werden Informationen zu den einzelnen Bezirken sichtbar. Der Historiker Wolfgang Schellenbacher und der Geschäftsführer von BRAINTRUST, Thomas Stern, werden das Projekt vorstellen und anhand von konkreten Beispielen zeigen, wie mit dieser mobilen Website die letzten Wohnadressen der Ermordeten sowie eine Reihe von Archivdokumenten und Fotos zu Personen und Gebäuden in der Stadt sichtbar gemacht werden können. Interessierte haben dadurch die Möglichkeit, die Geschichte ihrer Umgebung interaktiv zu erforschen und mehr über die Schicksale der Verfolgten zu erfahren.

Zeit:
Dienstag, 6. November 2018, 17.30 Uhr

Ort:
Dauerausstellung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes Altes Rathaus Wipplingerstr.6-8 A-1010 Wien

Das Projekt wurde durch die Bezirksvorstehungen Leopoldstadt, Landstraße, Wieden, Margareten, Mariahilf, Neubau, Josefstadt, Alsergrund, Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Floridsdorf, das Bundeskanzleramt der Republik Österreich, Wien Kultur und den Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus gefördert.

Quelle: https://www.doew.at/termine/memento-wien-ein-projekt-des-doew

Mechaye Hametim