Ökumene Allgemein

Einladung

Ökumenischer Gedenkgottesdienst und Schweigemarsch (mit brennenden Kerzen) in die Kluckygasse

Gedenkstunde
Freitag, 9. November 2018 Gedenkstunde – 80 Jahre Reichskristallnacht Treffpunkt: 19:00 Uhr Brigittakirche (1020) – eine Zeit der historischen Erinnerung, des Gebetes …  anschließend Schweigemarsch (mit brennenden Kerzen) in die Kluckygasse, zum Ort der ehemaligen Synagoge.
Offizielle Veranstaltung des Dekanates 2/20

und Ökumenischer Gedenkgottesdienst in der Teilgemeinde Allerheiligen (1020)
Fr. 9. Nov. 18:30 Uhr im Gedenken an die Opfer – 80 Jahre Reichskristallnacht
Wir gedenken gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde „Am Tabor“ den Opfern der Novemberprogome am 9. Nov. 1938.
und wir gehen dann gemeinsam zu ehem. Synagoge…

Kirchen gedenken gemeinsam ihrer Märtyrer

Wiener Tagung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich - Kirchenvertreter plädieren für differenzierte Sicht auf Martyrium, Aufarbeitung der "Schattenseite des christlichen Martyriums" und gemeinsames Feiern der kirchlichen Märtyrer-Gedenktage mehr…

Jubiläum des Ökumenischen Rats: Vereint "ohne totale Harmonie"

Gottesdienst mit Superintendent Hennefeld, Diözesanbischof Scheuer, Oberkirchenrätin Bachler, Bischofsvikar Dura und Altbischof Herwig Sturm - ÖRKÖ-Vorsitzender Hennefeld erinnert auch an 80. Jahrestag der Pogromnacht und fordert zu Einsatz für Arme und Flüchtlinge auf mehr…

Pogrom-Gedenken „Der erste und der beinahe letzte christliche Märtyrer des NS-Terrors

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Einladung

Segensfeier 2018

Einladung

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Theologe Prokschi: Ökumene muss auch mit Fundamentalisten reden

Prokschi bilanzierte Tagung von Repräsentanten der offiziellen Kommission für den theologischen Dialog zwischen katholischer und orthodoxer Kirche und der verschiedenen regionnalen Kommissionen - Gute Gespräche, aber "Grundlagen und Ziele des Dialogs müssen einmal klargestellt werden"

Die im katholisch-orthodoxen Dialog engagierten "Ökumene-Player" müssen auch mit den sogenannten fundamentalistischen Gruppen das Gespräch suchen: Das hat der Wiener Ostkirchenkundler Prof. Rudolf Prokschi im "Kathpress"-Gespräch betont. Prokschi äußerte sich über die vorwöchige Tagung von Repräsentanten der offiziellen Kommission für den theologischen Dialog zwischen katholischer und orthodoxer Kirche und der verschiedenen regionalen Kommissionen/Initiativen. Tagungsort war die Orthodoxe Akademie von Kreta in Kolymbari. Der Austausch mit u.a. dem Präsidenten des vatikanischen Einheitsrats, Kardinal Kurt Koch, hatte das Thema "Crossroads of Theological Dialogues".
Die Analyse über eine unterschiedliche Offenheit der orthodoxen Hierarchie und Basis für den Dialog habe eine wichtige Rolle gespielt, berichtete Prokschi. Allerdings müsse man selbstkritisch fragen, inwieweit offizielle Ökumene-Erklärungen auch innerkatholisch rezipiert worden seien - "in den Pfarren, an den Fakultäten, den Hochschulen, den Bischofskonferenzen oder der Glaubenskongregation".
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Ökumen. Pfingsttagung

2018-05 ÖKUMENISCHE PFINGSTTAGUNG 2018

Ökumenischer Gottesdienst im 22. Bezirk

Der diesmal auf Einladung von Bischof Gabriel am 24. Jänner in der Kathedrale der Koptischen Kirche stattfand, hier ein paar Bilder…
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Die nächste „Ökumenische Maiandacht“ – die 22.! – ist am 16. Mai 2018 geplant.
Wieder um 19.00h in St Georg Kagran.

Erich Leitenberger: Die Kirchen kommen einander umso näher, je mehr sie sich Jesus Christus nähern

Kardinal Schönborn würdigt beim traditionellen Ökumenischen Empfang in Wien positive Signale – Ehrenmitgliedschaft der Stiftung „Pro Oriente“ für Metropolit Arsenios und den koptischen Bischof Anba Gabriel

Ein eindrucksvolles Bild der Ökumene, das er 1991 bei seinem TV-Antrittsinterview als Wiener Weihbischof mit dem legendären „Anchorman“ Robert Hochner erstmals verwendet hatte, stellte Kardinal Christoph Schönborn am Mittwochabend an den Beginn des traditionellen Ökumenischen Empfangs im Erzbischöflichen Palais: Die christliche Ökumene als Rad mit Jesus Christus als Nabe und den Konfessionen als Speichen, die einander umso näher kommen, je mehr sie sich der Nabe nähern. Im Rückblick auf das Jahr 2017 nannte der Wiener Erzbischof zwei positive ökumenische Großereignisse: Das 500-Jahr-Gedenken der Reformation, ein „gesegnetes Jahr, das uns gelehrt hat, den Auftrag Jesu neu zu sehen und ihn gemeinsam zu leben“ und das 50-Jahr-Gedenken des Aufbruchs der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche, bei dem Papst Franziskus deutlich gemacht habe, dass man die Mühe der theologischen Ökumene weiterführen müsse, historische Kirchen und Freikirchen aber vor allem vor der Aufgabe stehen, gemeinsam voranzugehen. Positive Signale bedeuteten aber auch die spirituelle und missionarische Erneuerung in den Kirchen, die sehr lebendige „christliche Immigration“ (mehr als die Hälfte der Immigranten in Österreich sind Christen) und das „singuläre ökumenische Projekt“ der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule (KPH) Wien-Krems, an der die Ausbildung der Religionslehrkräfte für den Pflichtschulbereich von den verschiedenen Kirchen gemeinsam getragen wird, so der Wiener Erzbischof. Wörtlich meinte Kardinal Schönborn: „Es hilft auch meinem Kleinglauben, zu sehen, dass Christus wirklich am Werk ist“. mehr…

Schönborn würdigt "lebendige christliche Immigration"

IMG_0128_600Die zigtausenden Kirchenaustritte, die die katholische Kirche jedes Jahr zu verzeichnen hat, seien "sehr schmerzlich". Umso bewegender sei es aber zu sehen,"dass der Herr uns beschenkt mit einer sehr lebendigen christlichen Immigration". Das hat Kardinal Christoph Schönborn in seiner Ansprache beim traditionellen Ökumenischen Empfang am Mittwochabend im Wiener Erzbischöflichen Palais betont. Der Wiener Erzbischof sprach damit vor allem die vielen Gläubigen der orthodoxen und orientalischen Kirchen an, die in Österreich Fuß gefasst haben. Dazu kämen noch die zahlreichen Freikirchen im Land, die auch einen starken Zuwachs verzeichnen würden. Schönborn sprach von "christlicher Erneuerung in vielfältigen Formen". Dies alles sei ein starkes Zeichen, "dass der Herr wirklich am Werk ist". mehr…

Ökumenische Ikonenweihe am Wiener Hauptbahnhof

-DSC_0169.JPGEin kleiner ökumenischer Meilenstein wurde am Mittwochnachmittag am Wiener Hauptbahnhof gesetzt. Der Wiener Weihbischof Franz Scharl und der orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis) nahmen gemeinsam die Weihe einer neuen Marienikone für die Kapelle ("Raum der Stille") am Bahnhof vor. An der liturgischen Feier nahmen außerdem Geistliche und Gläubige der orthodoxen, katholischen und griechisch-katholischen Kirche teil.

Die neue Ikone, die Maria als "Wegweiserin" zeigt, ist ein Grundtypus der Darstellung der Gottesmutter auf Ikonen. Maria wird als würdige Herrscherin gezeigt, die dem Volk ihren Sohn präsentiert. Jesus Christus ist dabei nicht kindlich dargestellt, sondern im Ausdruck ernst und erwachsen. Maria präsentiert freilich nicht nur ihren Sohn, sondern zeigt damit vor allem auch den Weg zu Christus auf, wie Metropolit Arsenios in seiner Ansprache unterstrich. Er hoffe sehr, so der Metropolit, dass viele Reisende mithilfe der Ikone ihren Weg zu Christus finden bzw. Christus ihr Reisebegleiter auf ihrem Lebensweg wird.

Martin Wiesauer, Leiter der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese Wien, die für die Kapelle am Hauptbahnhof verantwortlich zeichnet, teilte mit, dass 2017 mehr als 7.000 Menschen den "Raum der Stille" aufgesucht hätten. Die zwischen der U-Bahn-Station und einem Shoppingcenter errichtete Bahnhofskapelle misst 100 Quadratmeter und besteht seit Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs im Herbst 2014.

Die neue Marienikone "Smolenskaja" bzw. "Hodegetria" (Wegweiserin) wurde von der griechisch-katholischen Künstlerin Iryna Lyko Kolasa im Auftrag von Weihbischof Scharl geschaffen. Wie Scharl gegenüber "Kathpress" sagte, passe die prächtige orthodoxe Ikone ausgezeichnet zum sehr nüchtern gehaltenen Raum der Stille und stelle eine ausgezeichnete Ergänzung dar.

Metropolit Arsenios erklärte gegenüber "Kathpress", dass Ikonen eigentlich schon beim Malen ("Schreiben") von Gott geweiht werden. Die nun durchgeführte Weihe sei eigentlich nur mehr die Bestätigung dafür. Zum "Raum der Stille" meinte der Metropolit, es sei gut, dass es am Hauptbahnhof einen solchen Ort gibt, an dem Menschen auch beten können. Freilich: Eine orthodoxe Kirche oder Kapelle sehe doch recht anders aus.

Quelle: kathpress mehr…

Hennefeld: Kirchen müssen gegen Antisemitismus aufschreien

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Kirchen müssten jedem Rassismus entgegentreten und "aufschreien", wo Antisemitismus emporkommt: Das hat der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), Thomas Hennefeld, beim offiziellen Gottesdienst zum Abschluss der "Weltgebetswoche um die Einheit der Christen" am Donnerstagabend in Wien betont. "Jüdinnen und Juden in Österreich sollen wissen: sie sind nicht allein. Die Kirchen stehen an ihrer Seite." Wachsamkeit und Solidarität seien angesagt, "wenn unsere jüdischen Geschwister betroffen sind", sagte der Landessuperintendent der evangelisch-reformierten Kirche in seiner Predigt in der serbisch-orthodoxen Kirche Neulerchenfeld. mehr…

Antisemitismus

"Jedem gesellschaftlichen und persönlichen Antisemitismus entgegentreten": Diesen Grundsatz hat der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker seiner Stellungnahme anlässlich des Holocaust-Gedenkens am Donnerstag vorangestellt. Und auch Persönlichkeiten aus dem Bereich der katholischen Kirche haben sich in diesem Sinn geäußert. Der Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Martin Jäggle, warnte vor "Dammbrüchen" und stellte sich wie Bünker auf die Seite der Israelitischen Kultusgemeinde, die eine Teilnahme an der Parlamentsveranstaltung anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am Donnerstag im Palais Epstein absagte.

Der Wiener Diözesanbeauftragte für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Ferenc Simon, pochte auf die Verantwortung gerade von Christen, gegen jede Form von Judenfeindlichkeit aufzutreten. Kritik am "Fall Landbauer", ausgelöst durch antisemitische Texte im Liederbuch der schlagenden Burschenschaft "Germania", äußerten Männerorden-Vertreter P. Franz Helm und Berthold Brandstetter von der Katholische Aktion (KA) in Oberösterreich.

Die Stellungnahmen erfolgten im Vorfeld des UN-Gedenktages "International Holocaust Remembrance Day" am 27. Jänner, der Anlass für eine Gedenkveranstaltung auch in Österreich ist: Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka lud zu einem mit Zeitzeugengespräch und einer Podiumsdiskussion am Donnerstagnachmittag ins Palais Epstein, an der neben Staatssekretärin Karoline Edtstadler und Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museums Wien, auch Vertreter von Religionsgemeinschaften teilnehmen sollten. Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) nimmt an der Veranstaltung nicht teil; sie hatte bereits davor angekündigt, an keinen Gedenkveranstaltungen teilzunehmen, bei denen FPÖ-Minister anwesend sind - wegen des Gedankenguts deutschnationaler Burschenschafter und deren antisemitischen Tendenzen.
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Jäggle: Tag des Judentums

-asset-ff7d8cf0a5f447843f0eDas Alte Testament dient im gesellschaftlichen und kirchlichen Alltag zu oft als eine Art Negativfolie des Neuen Testamentes, ja es wird sogar ein Gegensatz zwischen dem Testament des Gesetzes und dem Testament der Liebe konstruiert, und als "alttestamentarisch" werden besondere Unmenschlichkeiten, Grausamkeiten und Grauslichkeiten bezeichnet.

Dabei sind das Gebot der Nächstenliebe und die Sorge um die Feinde im Alten Testament fest verankert, das Neue Testament erinnert daran. Und "Aug um Aug" war keine Strafformel, sondern eine Regelung für den zu leistenden Schadenersatz und das Schmerzensgeld, usw. Das negative Vorzeichen, mit dem das Alte Testament versehen ist, fördert, ja festigt die Ablehnung des Judentums. Zu bedenken, wie das Christentum mit seinem Antijudaismus die Shoa vorbreitet und ermöglicht hat, würde die Rede vom christlichen Europa mit jener Scham verbinden, die zur Reinigung des Gedächtnisses und zur Erneuerung christlichen Glaubens führt.

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Kompendium Ökumene auf Videos

"Kompendium Ökumene" von der Stiftung"Pro Oriente" beantwortet zentrale Ökumene- Fragen in fünf Minuten

21. ÖKUMENISCHE MAIANDACHT (31. MAI) EINE INITIATIVE, DIE KREISE ZIEHT

SegenEs war bereits die 21. Ökumenische Maiandacht, zu der Sr. Dr. Lili Fuchs am 31. Mai in die Römisch-Katholische Pfarre St. Georg-Kagran eingeladen hat. Unter dem Leitgedanken „Frau unter dem Kreuz“ ist es ihr erneut gelungen, Geistlichkeit und Laien zu dieser bereits traditionellen und sehr beliebten Feier zusammen zu bringen.

VertreterInnen aus elf verschiedenen Kirchen bzw. Gemeinden nahmen an einem Bußakt teil. Der Generalvikar der Griechisch-Orthodoxen Kirche P. Ioannis Nikolitsis psalmudierte einen Kreuzhymnus und die Syrisch-Orthodoxe Diakonin Yoland Rumi Aho sang das Vaterunser auf aramäisch. Die Predigt des Serbisch-Orthodoxen Bischof Andrej (Cilerdzic) erntete liturgischen Applaus. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Chor der Serbisch-Orthodoxen Kirche Wien und dem Chor der jungen Koptisch-Orthodoxen Diakone und Mädchen. Die von Sr. Lili hervorragend gestaltete Maiandacht war aus Sicht des PRO ORIENTE-Präsidenten Dr. Johann Marte auch ein sichtbares Zeichen der spirituellen Einheit der Kirche Jesu Christi und ein anschaulicher Beweis, wie uns das Gebet zusammenführen kann. Über Anregung von Mag. Pia de Simony (CSI) erbrachte eine Kollekte für eine Schule im Irak über € 1.700,-. Mit dem Lied „Schließ uns zusammen, Herr“ endete die Feier, die das ökumenische Herz vieler Teilnehmenden höher schlagen ließ.

Quelle:
http://www.pro-oriente.at/News/
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650 OFFENE GOTTESHÄUSER AM 9. JUNI IN DER "LANGEN NACHT DER KIRCHEN"

Glockengeläut kurz vor 18 Uhr eröffnet wie immer die österreichweite ökumenische Veranstaltung - Reformationsjubiläum ein besonderer Schwerpunkt 2017

Rund 650 Kirchen in ganz Österreich beteiligen sich heuer am 9. Juni an der "Langen Nacht der Kirchen". Dabei können die Besucher zwischen exakt 2.686 Programmpunkten wählen, wie die Veranstalter am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien bekannt gaben. In der Erzdiözese Wien findet die "Lange Nacht" bereits zum 13. Mal statt. 179 Kirchen in der Bundeshauptstadt sowie im Wein- und Industrieviertel machen heuer mit und locken mit 965 Veranstaltungen. Sie alle stünden wieder für eine "offene und die Menschen willkommen heißende Kirche", wie der Wiener Bischofsvikar Dariusz Schutzki bei der Pressekonferenz sagte. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt heuer auf dem Jubiläum "500 Jahre Reformation". Eröffnet wird die "Lange Nacht" wieder mit Glockengeläut kurz vor 18 Uhr.

Das Reformationsjubiläum habe Bedeutung, "weil wir uns an einen Umbruch im Glauben und der gesellschaftlichen Welt erinnert, einen Aufbruch in die Moderne", so Schutzki. Glaubensfragen seien so bedeutsam gewesen, "dass man für sie gekämpft hat - was vermischt mit politischen Spannungen in Verfolgung und Krieg endete". Die Frage, die sich heute stelle: "Wie kann eine Gesellschaft mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Weltanschauungen umgehen?"

In der Gesellschaft seien die religiösen Fragen vielfach aus dem politischen und öffentlichen Leben abgedrängt worden, für viele Menschen sei Religion Privatsache geworden, die Unterschiede zwischen den Konfessionen seien vielen gar nicht mehr verständlich, sagte der Bischofsvikar. Und er stellte die Frage: "Wie schafft man es, Religion - oder besser die Werte, die von den Kirchen vertreten werden - in der Gesellschaft zur Geltung bringen?" Die Kirchen müssten mit einer Stimme auftreten, etwa wenn es gegen Hass im Internet oder für ein gedeihliches Zusammenleben der Religionen geht.

Schweigemarsch eröffnet "Lange Nacht"

In Wien startet die "Lange Nacht" mit einem speziellen "Vorprogramm", dem CSI-Schweigemarsch für verfolgte Christen. Die Veranstaltung beginnt um 16.15 Uhr und führt vom Stephansplatz zum Josefsplatz. In der nahen Augustinerkirche geht dann ab 17.30 Uhr die Schlusskundgebung in die Eröffnungsfeier der "Langen Nacht" über. U.a haben Kardinal Christoph Schönborn und der lutherische Bischof Michael Bünker ihr Kommen zugesagt.

Die beiden bestreiten auch in der Kirche St. Johann Nepomuk im zweiten Bezirk um 23. Uhr einen "Late Night Talk" zum Thema "500 Jahre Reformation". - Einer der Höhepunkte zum diesjährigen Reformationsschwerpunkt.

Die teilnehmenden Kirchen zeigen sich in der "Langen Nacht" wieder von unterschiedlichsten Seiten und bieten u.a. Musik, Kirchenführungen, Ausstellungen, Meditationen oder Gottesdienste. Allein in der Erzdiözese Wien gibt es an diesem Abend etwa 170 Kirchenführungen und um die 350 Konzerte.
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Ökumene-Preis der katholischen und evangelischen Kirche vergeben

Festakt an der Universität Salzburg - Bischöfe Scheuer und Bünker verleihen Preis an Initiative "Vernetzte Ökumene Wien West" für Bemühungen um den christlich-jüdischen Dialog -
An der Universität Salzburg ist am Donnerstagnachmittag erstmals der Ökumene-Preis der katholischen und evangelischen Kirchen in Österreich verliehen wor- den. Der Preis ging an die Initiative "Vernetzte Ökumene Wien West", die sich u.a. um den christlich-jüdischen Dialog bemüht. Beim ausgezeichneten Siegerprojekt handelt es sich um einen Leitfaden für eine gemeinsame christlich-jüdische Gedenkstunde bzw. Einstimmung auf den "Tag des Judentums", der jedes Jahr am 17. Jänner begangen wird.
Hinter dem Ökumene-Preis stehen die Österreichische Bischofskonferenz, der Evangelische Oberkirchenrat A. und H.B. und die Evangelisch-methodistische Kirche. Der Linzer Bischof Manfred Scheuer und der lutherische Bischof Michael Bünker überreichten den Preis an die Leiterin der "Vernetzten Ökumene", Elisabeth Lutter, und ihr Team. Der Jury gehörten die Leiterin der Religionsabteilung im ORF-Hörfunk, Doris Appel, der evangelische Pfarrer Michael Simmer und die Pastoraltheologin Prof. Regina Polak an.
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ÖKUMENEKREIS 19 UND VERNETZTE ÖKUMENE WIEN WEST

LADEN EIN ZUM
OFFENEN ÖKUMENISCHEN GESPRÄCH
MIT DEM
BISCHOF DER ALTKATHOLISCHEN KIRCHE
IN ÖSTERREICH
DR. HEINZ LEDERLEITNER

AM DONNERSTAG, 27. APRIL 2017, 19.00 UHR,
IN DER EVANGELISCHEN WEINBERGKIRCHE
1190 WIEN, BÖRNERGASSE 16


ZU FRAGEN WIE

  • DIE STRUKTUR DER ALTKATHOLISCHEN KIRCHE
  • SCHWERPUNKTE DER ALTKATH. KIRCHE IN DER ÖKUMENE-ARBEIT
  • STELLUNGNAHME ZUM EVANG. JAHRESTHEMA 2017
„FREIHEIT UND VERANTWORTUNG“
  • DIE ABENDMAHLSFRAGE
  • UND ANDERE

GÄSTE UND INTERESSIERTE SIND HERZLICH EINGELADEN!

Ökumenische Ostervesper 2017 mit der koptischen Gemeinde

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Vielfältige Fastenzeit in den christlichen Kirchen

VON ASCHERMITTWOCH BIS OSTERN
Vielfältige Fastenzeit in den christlichen Kirchen - Wie, wann und warum katholische, orthodoxe und evangelische Christen fasten ...

Mit dem Aschermittwoch beginnt für die meisten Christen in aller Welt (mit Ausnahme der Gläubigen der Ostkirchen) die vorösterliche Bußzeit, auch Fastenzeit genannt. In ihr bereitet sich die Christenheit auf Ostern vor, das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Dabei sind die Gläubigen eingeladen, sich erneut auf die Grundlagen christlicher Existenz zu besinnen. Daher stehen Buße, Reinigung und Umkehr im Zentrum der Fastenzeit.

Den Beginn der Fastenzeit markiert das Aschenkreuz, das den Gläubigen am Aschermittwoch auf die Stirn gezeichnet wird. Bereits in alttestamentlicher Zeit (z.B. im Buch Jona oder im Buch Hiob) diente die Asche als Zeichen der Buße. Am Aschermittwoch legt es der Priester mit den Worten auf die Stirn: "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zu Staub zurückkehrst." Üblich ist dabei auch der Ausspruch: "Kehre um und glaube an das Evangelium" - ein Aufruf zur Wegkorrektur und zur Besinnung auf Christus als Zentrum des christlichen Glaubens.

Der Aschenritus stammt aus dem 11. Jahrhundert und damit aus jener Zeit, in der die Büßer öffentlich am Aschermittwoch aus der Kirche ausgeschlossen und als Zeichen der Buße mit Asche bestreut wurden. Erst am Gründonnerstag wurden sie feierlich wieder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen.
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Symposium in Wien: Bischofsamt soll Amt der Einheit sein

Pasted GraphicDas Bischofsamt soll zur Einheit führen, sowohl innerhalb der Kirchen als auch im ökumenischen Kontext: Das war der Tenor eines Symposion zur Rolle des Bischofsamts in den christlichen Konfessionen am Freitagabend in Wien. Der österreichische Militärbischof Werner Freistetter sagte dabei, ein Bischof sei nicht ein "einzeln schwebender Gipfel", sondern vielmehr Teil eines vielfältigen Netzwerks von Menschen, die in ihrem Wirkungsbereich für die Diözese sorgen. Ein guter Bischof müsse die Fähigkeit haben zuzuhören und auf alle Seiten einzugehen. In diesem Sinne sei das Bischofsamt auch im ökumenischen Kontext ein Verbindendes.

Die Stellung eines Bischofs betrachte er deswegen weniger als Position der Macht, denn als Position der Vollmacht, fügte der Militärbischof hinzu. Ein Bischof habe zwar die Vollmacht erhalten über verschiedene Sachverhalte zu entscheiden; vollzogen werden sollten diese aber immer nur innerhalb eines gemeinsamen Beratens im Kollektiv.
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Schönborn betont gemeinsamen Auftrag der Kirchen

IMG_1314Die gemeinsame Sendung der Kirchen in der Welt, die wesentlich bedeutender ist als alle Unterschiede, stand im Mittelpunkt des traditionellen Ökumenischen Empfangs von Kardinal Christoph Schönborn am Mittwochabend in Wien. "Was uns verbindet und zusammenbringt ist der eine Name Jesu Christi", sagte Schönborn. Das müsse etwa auch die Leitlinie für das Reformationsjubiläum 2017 sein. Im Mittelpunkt des Jubiläumsjahres dürfe nicht die Spaltung der Kirchen stehen, sondern deren gemeinsamer Auftrag und das gemeinsame ständige Bemühen um Erneuerung.

Schönborn zeigte sich in seinen Ausführungen sichtlich bewegt über jene Angehörigen der koptischer IS-Opfer, die er im vergangenen Herbst in Ägypten getroffen hatte. 20 junge ägyptische Kopten und ein Afrikaner aus Ghana waren wegen ihres christlichen Glaubens im Februar 2015 in Libyen von IS-Terroristen bestialisch ermordet worden. Die Tat wurde über ein Internetvideo bekannt. Schönborn besuchte deren Familienangehörige in der oberägyptischen Stadt Samalut und nahm sich Zeit für die Geschichte jeder einzelnen Familie. Im Anschluss segnete er alle. mehr…

Kirchen warnen vor Populismus in Politik und Religion

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Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der römisch-katholischen Pfarre St. Johann Nepomuk in Wien-Leopoldstadt gedachten die christlichen Kirchen am Dienstagabend ihrer jüdischen Wurzeln und ihrer Verantwortung für den mitverschuldeten Antijudaismus und Antisemitismus. Zu dem Gottesdienst am "Tag des Judentums" (17. Jänner) eingeladen hatte der Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ). Für die Predigt verantwortlich zeichnete der altkatholische Bischof Heinz Lederleitner, der aber erkrankt war. Im christlich-jüdischen Dialog gehe es um das "Überschreiten von Grenzen und das gegenseitige Zuhören", womit sich so manches Vorurteil überwinden lasse, zitierte deshalb die methodistische Pastorin Esther Handschin aus dem Predigtmanuskript Lederleitners. mehr…

"Christlicher Einheitsbrei ist nicht das Ziel"

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Vom Einsatz für die Einheit der Christen - die Ökumene - hängt die Glaubwürdigkeit der Kirchen ab: Das hat der Wiener Ökumene-Experte Prof. Rudolf Prokschi in der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" dargelegt. Bei der Ökumene gehe es nicht um den "christlichen Einheitsbrei" des kleinsten gemeinsamen Nenners aller Kirchen, sondern letztlich um "die Einheit aller, die auf den dreifaltigen Gott getauft sind", betonte der Theologe. Wichtig sei es dabei, dass diese Einheit in der gemeinsamen Teilnahme an der einen Kommunion zum Ausdruck komme, so Prokschi in einem Interview zur bevorstehenden Weltgebetswoche für die Einheit der Christen (18. bis 25. Jänner).

Es gebe viele Unterschiede und auch "theologische Spitzfindigkeiten" zwischen den christlichen Kirchen, "die aber sicher nicht kirchentrennend sind", zeigte sich der Fachmann überzeugt. Oft würden diese Unterschiede die pastorale Praxis betreffen, die sich in den verschiedenen Traditionen anders entwickelt hat. Was die theologischen Kernaussagen des gemeinsamen christlichen Glaubens an Menschwerdung, Tod und Auferstehung Jesu betrifft, so seien diese auf den ersten Konzilen (Nicäa 325 und Konstantinopel 381) im Großen Glaubensbekenntnis noch vor der ersten Kirchenspaltung festgelegt worden, so Prokschi: "Dieser Grundlagentext ist für alle Kirchen verbindlich."

Auf die entscheidenden Knackpunkte im Verhältnis zwischen katholischer und evangelischer Kirche angesprochen, meinte der Ökumene-Experte, dass in erster Linie das unterschiedliche Kirchen- und Amtsverständnis von entscheidender Bedeutung sei. Damit hängten dann auch das Eucharistieverständnis und die Sakramentenlehre zusammen. Prokschi: "Es ist meines Erachtens ein wesentlicher Unterschied, ob man von einer sakramentalen Weihe oder von einer Ordination spricht. Mit dieser Frage müssen sich auf jeden Fall die Experten beider Seiten noch intensiv beschäftigen."

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) habe sich in der Ökumene sehr viel getan, erinnerte Prokschi. Leider sei diese "Erfolgsgeschichte" für viele schon in Vergessenheit geraten bzw. überhaupt nicht präsent, weil viele erst nachher geboren wurden. Man müsse zum einen wohl zugeben, "dass es immer wieder auch Rückschläge gab und die aktuelle Situation von manchen als Stillstand empfunden wird". Dennoch gebe es auch in der jüngsten Geschichte immer wieder ökumenische Highlights, so Prokschi. Er verwies in diesem Zusammenhang auf den Besuch von Papst Franziskus im schwedischen Lund zur Eröffnung des Reformationsjubiläums.

Zur Weltgebetswoche publiziert "Kathpress" ein Themenpaket, das laufend erweitert wird und unter
www.kathpress.at/oekumene abrufbar ist.

Quelle: Kathpress

WELTGEBETSWOCHE FÜR DIE EINHEIT DER CHRISTEN VON 18. BIS 25. JÄNNER

Pasted Graphic 1Internationales Leitthema heuer im Zeichen des Reformationsjubiläums - Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich am 20. Jänner in Wien
 
Von 18. bis 25. Jänner findet die "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen" statt. Während der Gebetswoche kommen weltweit Christen aus unterschiedlichen Konfessionen zusammen, um gemeinsam für die Einheit der Christenheit zu beten. Das internationale Leitthema der Woche ist heuer dem Reformationsjubiläum geschuldet und stammt aus dem zweiten Korintherbrief: "Die Liebe Christi drängt uns." Die damit in Zusammenhang stehenden liturgischen Materialien wurden von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland vorbereitet.

Wie es in einer Aussendung des Weltkirchenrates heißt, stehen heuer im Rahmen der Weltgebetswoche zwei Akzente im Vordergrund: "Zum einen soll es um die Feier der Liebe und Gnade Gottes gehen, der den Menschen allein aus Gnade rechtfertigt." Damit werde zugleich dem Hauptanliegen der Kirchen, die durch die Reformation Martin Luthers geprägt sind, Rechnung getragen. Zum anderen "soll der Schmerz angesichts der tiefen Spaltungen, die aus der Reformation folgten, benannt und Schuld offen bekannt werden". So werde "die Möglichkeit eröffnet, Schritte auf dem Weg der Versöhnung zu gehen". In die Vorbereitungen der ökumenischen Arbeitsgruppe sei dabei vor allem auch das Apostolische Schreiben "Evangelii gaudium" ("Die Freude des Evangeliums") von Papst eingeflossen.

In Österreich sind in den acht Tagen zahlreiche Veranstaltungen in allen Diözesen vorgesehen. Der traditionelle zentrale Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) zur Weltgebetswoche findet am Freitag, 20. Jänner, um 18 Uhr in der syrisch-orthodoxe Kirche Mor Ephrem (Stefan-Fadinger-Platz 1, 1100 Wien) statt. Die Predigt bei dem Gottesdienst, den der ÖRKÖ seit 1959 jährlich veranstaltet, hält heuer der syrisch-orthodoxe Chorespiskopus Emanuel Aydin.

Kardinal Christoph Schönborn lädt - aus Termingründen - erst am 1. Februar die Spitzenrepräsentanten der christlichen Kirchen in Österreich zum traditionellen Ökumenischen Empfang. Dieser beginnt um 18 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der reformierten Stadtkirche (Dorotheergasse 16, 1010 Wien). Der anschließende Empfangs für geladene Gäste findet im Erzbischöflichen Palais statt.

Der ORF-Radiogottesdienst (22. Jänner, 10 Uhr, Regionalradios) wird in der Weltgebetswoche aus der Stadtpfarre Graz übertragen. Dem Gottesdienst stehen Stadtpfarrer Christian Leibnitz und der evangelische Superintendent Hermann Miklas vor.

Ursprünge im 18. Jahrhundert

Die Ursprünge der Weltgebetswoche gehen bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück. Seit 1968 werden die Themen und Texte für die Gebetswoche vom Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen und dem weltweiten Ökumenischen Rat der Kirchen (Weltkirchenrat, WKR) veröffentlicht. Die Grundtexte für die Weltgebetswoche stammen jedes Jahr aus einem anderen Land; heuer eben aus Deutschland.

Quelle: http://www.oekumene.at

Material: Logo, Ökumenischer Gottesdienst, usw. hier…

Ökumeneverantwortliche/r in meiner Pfarre - eine Aufgabe für mich?

Folder zur PGR-Wahl 2017


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PAPST: „EINHEIT DER KIRCHE BEDEUTET NICHT UNIFORMITÄT“

Audienz für die Teilnehmenden der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen – „Unterschiedliche theologische, liturgische, spirituelle und kirchenrechtliche Traditionen sind ein Reichtum und nicht eine Bedrohung für die Einheit der Kirche“
Vatikanstadt, 10.11.16 (poi) Die anzustrebende Einheit der Kirchen ist nicht Uniformität: Dies betonte Papst Franziskus am Donnerstag im Vatikan bei einer Audienz für die Teilnehmenden der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen. Wörtlich stellte der Papst fest: „Die unterschiedliche theologischen, liturgischen, spirituellen und kirchenrechtlichen Traditionen, die sich in der christlichen Welt entwickelt haben, sind ein Reichtum und nicht eine Bedrohung für die Einheit der Kirche“. Der Versuch, die Verschiedenheit zu unterdrücken, bedeute ein Vergehen gegen den Heiligen Geist, der die Gemeinschaft der Glaubenden mit einer Vielfalt von Gaben bereichere. Im Verlauf der Geschichte habe es solche Versuche gegeben, deren Konsequenzen bisweilen heute noch Leiden verursachen. Wenn sich die Christen vom Heiligen Geist leiten lassen, werde die Verschiedenheit nie zum Konflikt, weil der Geist dazu anleite, „die Verschiedenheit in der Gemeinschaft der Kirche zu leben“. Es sei eine ökumenische Aufgabe, die legitime Vielfalt zu respektieren und die „unvereinbaren Verschiedenheiten“ in der von Gott verlangten Einheit zu überwinden. Das Vorhandensein solcher Verschiedenheiten dürfe die Christen nicht lähmen, sondern sie vielmehr antreiben, gemeinsam den erfolgreichen Weg zur Überwindung dieser Hindernisse zu suchen. Als „Bischof von Rom und Nachfolger des Heiligen Petrus“ sei die Einheit der Christen eine seiner „hauptsächlichen Sorgen“, sagte Papst Franziskus. mehr…

Schönborn und Bünker betonen Einsatz gegen Antisemitismus

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Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Michael Bünker haben am Mittwoch gemeinsam der Opfer der nationalsozialistischen Novemberpogrome des Jahres 1938 gedacht. Sie unterstrichen im Interview mit "Kathpress" und dem "Evangelischen Pressedienst" unisono die gemeinsame Verantwortung der Kirchen und die schuldbehaftete Geschichte gegenüber dem Judentum. Zugleich betonten sie die gemeinsame Verpflichtung, jeder Form von Antisemitismus deutlich entgegenzutreten.
 
Kardinal Schönborn sprach weiters auch von den jüdischen Wurzeln der Kirche, auf die sich katholische und evangelische Kirche in den vergangenen Jahrzehnten wieder gemeinsam besonnen hätten. "Das Wiederendecken der gemeinsamen jüdischen Wurzeln hat die ökumenische Annäherung erleichtert", betonte der Wiener Erzbischof. Bischof Bünker hob die Verpflichtung der Kirchen hervor, gegen alle Tendenzen aufzutreten, "die die Gesellschaft spalten oder Minderheiten marginalisieren".
 
In der Nacht vom 9. auf 10. November 1938 wurden im gesamten deutschen Machtbereich Synagogen in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte sowie Wohnungen zerstört und verwüstet. Zahlreiche Juden wurden bei den Pogromen getötet oder verletzt. Allein in Wien wurden insgesamt 42 Synagogen und Bethäuser zerstört. 6.547 Wiener Juden kamen in Haft, knapp unter 4.000 davon wurden in das Konzentrationslager Dachau verschleppt.

Quelle: kathpress

Hindernisse in Ökumene überwinden

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Eine ausgesprochen positive Bilanz haben Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Michael Bünker am Mittwoch zum Ende der gemeinsamen Tagung der katholischen Bischofskonferenz mit den Spitzenvertretern der drei evangelischen Kirchen in Österreich gezogen. Beide unterstrichen im Interview mit "Kathpress" und dem "Evangelischen Pressedienst", wie sehr die gegenseitige Vertrautheit schon gewachsen sei. So habe man auch heikle und schwierige Fragen auf hohem Niveau besprechen können.

Freilich gebe es nach wie vor auch "Hindernisse" zu überwinden, räumten beide ein. Bischof Bünker sprach in diesem Zusammenhang von der "schmerzlichen Tatsache", dass es für gemischtkonfessionelle Ehepaare noch immer keine offizielle Möglichkeit gibt, gemeinsam Eucharistie zu feiern und zur Kommunion zu gehen. Er hoffe hier aber auf Fortschritte und sehe auch gewisse Anzeichen dafür bei Papst Franziskus.
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Neuer Vorsitzender der Ökumenischen Rates der Kirchen

Landessuperintendent Thomas Hennefeld folgt auf Pastor Lothar Pöll - Linzer Bischof Manfred Scheuer und serbisch-orthodoxe Bischof Andrej (Cilerdzic) zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt

Der neue Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) heißt Thomas Hennefeld. Die Delegierten der 16 Mitgliedskirchen wählten den Landessuperintendenten der Reformierten Kirche bei der jüngsten Vollversammlung in Wien zum neuen Vorsitzenden. Er folgt auf Pastor Lothar Pöll, der den Vorsitz seit 1. Jänner 2014 inne hatte.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden der Linzer Bischof Manfred Scheuer und der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej (Cilerdizic) gewählt. Weitere Mitglieder des neuen Vorstands sind die lutherische Oberkirchenrätin Ingrid Bachler, die methodistische Pastorin Esther Handschin, der altkatholische Bischof Heinz Lederleitner und Abuna Lukas von der Koptischen Kirche. Auch ÖRKÖ-Pressesprecher Erich Leitenberger wird wieder dem Vorstand angehören.

Der neue Vorsitzende und der neue Vorstand werden ihre Tätigkeit mit 1. Jänner 2017 aufnehmen. Bis dahin amtiert noch der bisherige Vorstand mit Pastor Pöll an der Spitze.

Der "Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich" (ÖRKÖ) besteht seit 1958. Dem ÖRKÖ gehören derzeit 16 Kirchen an: "Volle Mitglieder" sind Altkatholische Kirche, Anglikanische Kirche, Armenisch-apostolische Kirche, Bulgarisch-Orthodoxe Kirche, Evangelische Kirche A.B., Evangelische Kirche H.B., Evangelisch-methodistische Kirche, Griechisch-Orthodoxe Kirche, Koptisch-Orthodoxe Kirche, Römisch-Katholische Kirche, Rumänisch-Orthodoxe Kirche, Russisch-Orthodoxe Kirche, Serbisch-Orthodoxe Kirche und Syrisch-Orthodoxe Kirche. Die Äthiopisch-orthodoxe Kirche und der Bund der Baptistengemeinden sind "Mitglieder mit beratender Stimme". Eine Reihe weiterer Institutionen bzw. Organisationen besitzen Beobachterstatus.

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Migration und Klimawandel fordern Kirchen heraus

Symposion "Ökumene vor neuen Herausforderungen" in Wien - Bünker fordert mehr Druck auf Bundesregierung, um Menschen in Lebensgefahr sichere Flucht nach Österreich zu ermöglichen
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Migrationsbewegungen werden noch weiter zunehmen, und die Auswirkungen des Klimawandels sind noch längst nicht absehbar - zwei von vielen Herausforderungen, auf die auch die Kirchen noch um Antworten ringen, und wo jedenfalls mehr Zusammenarbeit zwischen den Kirchen notwendig sein wird. Das war eines der zentralen Ergebnkisse eines ökumenischen Symposions am Dienstagabend in Wien. Die Wiener Pastoraltheologin Regina Polak sprach davon, dass die heimische Gesellschaft längst auch zur Migrantengesellschaft geworden sei. Auch innerhalb der einzelnen Kirchen gebe es bereits zahlreiche Migranten, deren Integration in die Gemeinschaften eine große Aufgabe sei. Dazu kämen die Herausforderungen im Dialog mit anderen Konfessionen und Religionen.
 
Die immer vielfältigere kirchliche und gesellschaftliche Situation bringe es mit sich, "dass eigentlich erst jetzt so richtig die Stunde der Ökumene anbricht", sagte Polak. Zugleich solle das freilich nicht die ökumenischen Erfolge der vergangenen Jahrzehnte schmälern.
 
Der lutherische Bischof Michael Bünker brachte das Bild einer "Ökumene als Weggemeinschaft" in die Diskussion ein. Diese Weggemeinschaft könne auch in teils unterschiedlichen Geschwindigkeiten erfolgen, aber doch immer mit dem gemeinsamen Ziel vor Augen. Es freue ihn, dass inzwischen auch schon Papst Franziskus den von den Kirchen reformatorischer Tradition propagierten Begriff der "Einheit in versöhnter Verschiedenheit" aufgegriffen habe. Freilich dürfe Vielfalt nicht mit Beliebigkeit verwechselt werden. Der Rahmen sei stets Treue zur Kirche und zu ihrer Aufgabe, das Evangelium zu leben und zu verkünden.
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„Ökumene vor neuen Herausforderungen“

DSCN0681_600Ökumenisches Symposion am 4. Oktober im Curhaus am Wiener Stephansplatz lässt sich vom Gedenken an Christine Gleixner, die „Mutter der Ökumene“, inspirieren, die im Juni 90 Jahre alt geworden wäre
 
„Ökumene vor neuen Herausforderungen“: Unter diesem Titel steht am Dienstag, 4. Oktober, ein Symposion zum Gedenken an Oberin Christine Gleixner, die am 22. Juni 90 Jahre alt geworden wäre. Die langjährige Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) und legendäre „Mutter der Ökumene“ war am 29. November 2015 gestorben. Das Symposion am 4. Oktober um 18 Uhr im Stephani-Saal des Curhauses am Wiener Stephansplatz wird gemeinsam von der Wiener Diözesankommission für ökumenische Fragen, dem Fachausschuss Ökumene des Vikariats Wien-Stadt und der Stiftung „Pro Oriente“ veranstaltet, die Initiative war von der Ökumene-Referentin des Dekanats 19, Elisabeth Lutter, ausgegangen.
 
„Ganz im Sinn von Christine Gleixner, die ebenso wie Kardinal Franz König immer für die Zukunft offen war“, wird das Symposion die zentralen Herausforderungen für die konkrete Ökumene von heute – den Generationswechsel, die Flüchtlingssituation, das Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft - behandeln, wie der Vorsitzende der Wiener Diözesankommission für ökumenische Fragen und „Pro Oriente“-Vizepräsident Prof. Rudolf Prokschi betont. Prof. Prokschi steckt beim Symposion den Diskussionsrahmen ab; die aktuelle Situation und Strategien für die Zukunft werden die Pastoraltheologin Prof. Regina Polak, der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker, der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej (Cilerdzic) und der syrisch-orthodoxe Priestermönch Saliba Er darstellen. In die ökumenische Diskussion auf dem Podium (Moderation: Erich Leitenberger) wird auch das Publikum einbezogen, um die „Stimme der Basis“ hörbar zu machen.
 
Prof. Prokschi weiß aus seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Christine Gleixner, dass in der Arbeit der Ordensfrau und Ökumene-Expertin viele Ansätze für die Bewältigung der heutigen Herausforderungen an die Ökumene enthalten sind. Christine Gleixner gehörte den „Frauen von Bethanien“ an, einer in den Niederlanden begründeten Ordensgemeinschaft, die sich seit jeher durch eine ignatianische Spiritualität und ökumenische Gesinnung auszeichnete. Ihr Wirken war charakterisiert durch die Bereitschaft, über die „Ränder“ hinauszuschauen: So legte sie auch Wert auf den Dialog mit den nichtchristlichen Religionen, es war für sie selbstverständlich, dass sich die Kirchen gemeinsam für die Humanisierung der Gesellschaft engagieren müssen. Eine Konsequenz dieser Überzeugung war die von ihr konsequent vorangetriebene Erstellung des Ökumenischen Sozialworts und ihre Tätigkeit im österreichischen Verfassungskonvent. Sie förderte mit Entschlossenheit neue Entwicklungen wie etwa die europaweit einmalige gemeinsame Religionslehrerausbildung der verschiedenen Konfessionen an der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule Wien/Krems.
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Die ökumenische Haltung von Christine Gleixner charakterisierte der ÖRKÖ-Vorsitzende, Superintendent Lothar Pöll, bei ihrem Ableben so: „Sie gehörte zu jenen großen ökumenisch gesinnten Persönlichkeiten in verschiedenen Kirchen, die sich bewusst waren, dass die Christen mehr eint als sie trennt. Mit Kardinal Franz König, Metropolit Michael Staikos und Bischof Gerhard May war sie überzeugt, dass die Kirchen das Gedächtnis der historischen Auseinandersetzungen reinigen und gemeinsam auf Christus schauen müssen“. Diese Haltung sei auch angesichts der neuen Herausforderungen für die Ökumene zielführend, so Prof. Prokschi.

Quelle:
oekumene.at
Fotos: CLaudia Schneider

Einheitsübersetzung zeigt "mehr Mut zur Sprache der Bibel"

IMG_1025"Mehr Mut zur Sprache der Bibel" - das zeigt die überarbeitete Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, die vergangene Woche von der Deutschen Bischofskonferenz vorgestellt wurde, nach dem Eindruck des Linzer Alttestamentlers em. Prof. Johannes Marböck. In einem Interview der Kooperationsredaktion österreichischer Kirchenzeitungen erklärte der in die Textrevision eingebundene Theologe, die Anfang 2017 im Buchhandel erhältliche neue Ausgabe sei sensibler für den Umgang der Juden mit dem Text, spreche immer wieder beide Geschlechter statt nur "Brüder", "Väter" oder "Söhne" an und sei in vielen Bereichen auch näher am Ursprungstext. mehr…

Bewahrung der Schöpfung Anliegen aller Kirchen

Der in Wien gefeierte offizielle Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen zur diesjährigen "Schöpfungszeit" stand im Zeichen der Generationen übergreifende Verantwortung für die Umwelt

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Die Generationen übergreifende Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung stand am Donnerstag im Mittelpunkt des offiziellen Gottesdienstes des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) zur diesjährigen "Schöpfungszeit" (1. September bis 4. Oktober). Der Gottesdienst fand in der Aula der Evangelischen Volksschule am Wiener Karlsplatz statt. Der Gottesdienst stand unter dem Motto "Das Lied der bunten Vögel" und wurde von den Volksschülern mitgestaltet. Die Ökumene erinnere ihn ein wenig an Vögel, betonte ÖRKÖ-Vorsitzender Superintendent Lothar Pöll in seiner Begrüßung: "Jeder zwitschert etwas anders, gemeinsam ergeben die Töne aber ein schönes Lied". Auch in der Bewahrung der Schöpfung gehe es nur gemeinsam, zeigte sich Pöll überzeugt.
 
An dem Gottesdienst wirkten neben Pöll noch zahlreiche weitere Repräsentanten der Ökumene mit: der Wiener evangelisch-lutherische Superintendent Hansjörg Lein, der katholische Weihbischof Franz Scharl und der griechisch-orthodoxe Bischofsvikar Ioannis Nikolitsis; die Predigt hielt die methodistische Pfarrerin Esther Handschin. Anwesend waren auch der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker, der syrisch-orthodoxe Chorbischof Emanuel Aydin und der Vorsitzende der Ökumene-Kommission der
Erzdiözese Wien, Prof. Rudolf Prokschi.
 
Pfarrerin Handschin machte in ihrer Predigt den Kindern verständlich, dass "wer allein unterwegs ist, nicht weit kommt". Auch in der Natur gehe es darum, dass es "verschiedene Pflanzen an einem Ort gibt" und keine "Monokultur".
 
Das Plädoyer für "Artenvielfalt" verband Pfarrerin Handschin mit dem Hinweis auf das Wort Jesu über die Kinder ("Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich eingehen"). Es brauche die "Kleinen", damit die "Großen" auch etwas haben, betonte sie im Hinblick auf den Einsatz etwa der Bienen in der Natur.
 
Esther Handschin unterstrich, dass Erwachsene von den Kindern lernen können, Vertrauen zu haben, auch "Vertrauen auf Gott". Die Menschen müssten zudem gemeinsam immer wieder ihren eigenen Lebensstil hinterfragen und überlegen ob die Art und Weise wie Sie leben einem anderen Lebewesen schade, so die Pfarrerin.
 
Als das Schlusslied "We are the world" im Chor erklang, wurde deutlich, wie sehr die Kinder an der Evangelischen Schule das Anliegen von "Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" verinnerlicht haben.
 
An der Vorbereitung des offiziellen Gottesdienstes des Ökumenischen Rates der Kirchen zur "Schöpfungszeit" waren auch die Umweltreferenten von katholischer, evangelischer und orthodoxer Kirche sowie die Initiative "Pilgrim-Schulen" beteiligt.
 
In Österreichs Kirche hat die "Schöpfungszeit" vom 1. September bis 4. Oktober (Fest des Hl. Franz von Assisi) bereits Tradition: Veranstaltungen zum Thema Umwelt- und Klimaschutz finden in dieser Zeit statt, darunter ökumenische "Schöpfungsgottesdienste", Wanderungen, Exkursionen, Vorträge und Diskussionen.
 
 
Quelle: kathpress


Einladung

Symposion zum Gedenken an Christine Gleixner zum 90. Geburtstag
ÖKUMENE VOR NEUEN HERAUSFORDERUNGEN
GENERATIONSWECHSEL, FLÜCHTLINGSSITUATION, ZUSAMMENLEBEN IN EINER PLURALISTISCHEN GESELLSCHAFT

Dienstag, 4. Oktober 2016, 18.00 Uhr
Curhaus, Stephani-Saal 1010 Wien, Stephansplatz 3, Parterre
Einleitung und Diskussionsrahmen:
Univ. Prof. Dr. Rudolf Prokschi
Vorsitzender der Wiener Diözesankommission für ökumenische Fragen, Vize-Präsident Pro Oriente
Statements und Diskussion:
Univ. Prof. MMag. Dr. Regina Polak, MAS (Röm. kath.)
Bischof Dr. Michael Bünker (Evangelisch A.B.)
Bischof Dr. Andrej Cilerdzic (Serbisch-orthodox)
Priestermönch Saliba Er (Syrisch-orthodox)

Moderation:
Prof. Erich Leitenberger (ÖRKÖ, Pro Oriente)

Im Anschluss:
Agape mit Brot und Wein
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2017 gemeinsam Gottesdienst feiern

Pasted GraphicKatholiken und Lutheraner nähern sich an. Sie feiern und gedenken gemeinsam. Auch der Reformation vor 500 Jahren. Aber wie?
Hier finden Sie den Entwurf von Lutherischen Weltbund und Vatikan für einen ökumenischen Gottesdienst. Außerdem weitere Anregungen und Hintergründe für Ihre Gemeinde. Nach der Liturgie wird am 31. Oktober 2016 in Lund auch ein internationaler ökumenischer Gottesdienst von Papst Franziskus und LWB-Präsident Younan und Generalsekretär Junge gefeiert. Aber der Entwurf ist für die Gemeindeebene bestimmt. Und alle weltweit sind eingeladen, mitzufeiern.